Autor: Dennis

Pulp – Live!: Common People, uncommon magic!

Live-Alben sind eine schwierige Angelegenheit. Entweder sie klingen nach „Wir waren dabei!“ oder nach „Schade, dass wir nicht dabei waren“. Pulp umgehen dieses Problem ziemlich elegant. „Live!“ ist kein akustisches Fotoalbum eines vergangenen Abends, sondern ein ziemlich lebendiger Beweis dafür, dass diese Band auch Jahrzehnte nach ihrem großen Britpop-Moment noch etwas besitzt, das man nicht …

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Zwischen Raserei und Schönheit – Dekadenza betreten ihr „Wasteland“

Epic Groove Metal. Das klingt zunächst nach einem Genre, das sich seine eigene Gebrauchsanweisung gleich mitliefert. Bei Dekadenza darf man diese allerdings getrost beiseitelegen. Die Berliner Band um die Brüder Raphy und Adry versucht gar nicht erst, sich in eine vorhandene Schublade zu quetschen. Auf ihrem Debütalbum „Wasteland“ treffen Cello, Saxophon, Gitarre, Bass und Gesang …

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HUNZGRIPPE: Zwischen Zeilen und Welten – Bayern kann auch kompliziert

HUNZGRIPPE machen es dem Rezensenten nicht gerade leicht. Zwölf Songs, persönliche Geschichten, historische Abstecher, metaphysische Fragen und jede Menge Übergänge zwischen gestern, heute und irgendwo dazwischen. Das kann schnell nach musikalischer Doktorarbeit klingen. Tut es aber erfreulicherweise nicht. „Zwischen Zeilen und Welten“ ist das vierte Studioalbum von Roland Frank und Michael Schurr und zugleich ihr …

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War früher wirklich mehr Lametta?“ – Oliver Kalkofe auf Zeitreise im Pantheon

Oliver Kalkofe hat ein Problem. Er gehört zu einer Generation, die sich gerne daran erinnert, dass früher irgendwie alles besser war. Weniger Auswahl, weniger Möglichkeiten, weniger Stress. Dafür zwei Fernsehprogramme, Zigarettenqualm im Familienauto und Mettigel. Willkommen in der guten alten Zeit. Oder besser: in der Zeit, die unser Gedächtnis inzwischen gnädigerweise ein wenig weichgezeichnet hat. …

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Pokey LaFarge: Rent Money – bitte nicht glattbügeln!

Pokey LaFarge ist einer dieser Musiker, bei denen man besser gar nicht erst versucht, ein passendes Schublädchen zu finden. Man würde ohnehin nur scheitern. Auf „Rent Money“ nimmt der amerikanische Troubadour einmal mehr Anlauf durch die Musikgeschichte und kommt dabei erstaunlich elegant wieder im Hier und Jetzt an. Blues, Ragtime, früher Rock’n’Roll, Jazz, Gospel, Reggae, …

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„Wir bringen das Stadion in verschwitzte 500er Clubs“ – 10 Fragen an die Leftovers

Die Leftovers sind jung, laut, politisch und offenbar ziemlich schlecht darin, sich an die üblichen Regeln des Erwachsenwerdens zu halten. Das passt ganz gut. Schließlich heißt ihr neues Album „Schau nicht so“ und ihre kommende Tour ausgerechnet „Stadion-Tour 2026“ – obwohl die großen Stadien gegen verschwitzte Clubs eingetauscht werden. Nach Supportshows für Die Toten Hosen …

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