Es gibt Thriller, die langsam Spannung aufbauen. Und es gibt „Totensee“, das offenbar beschlossen hat, dafür keine Zeit zu haben. Bereits nach wenigen Seiten ist die Lage ungefähr so entspannt wie ein Zahnarztbesuch ohne Betäubung: Eine verschwundene 14-jährige Tochter, eine suspendierte Ermittlerin, fünf Monate Ungewissheit und eine Mutter, deren Verzweiflung längst beschlossen hat, sämtliche gesellschaftlichen …