Autor: Dennis

Zwischen Genie und Größenwahn: Queen II

Queen – „Queen II“ (Collector’s Edition) Mit „Queen II“ beginnt nicht nur eine Band, sich selbst ernst zu nehmen – sie beginnt, sich selbst zu erfinden. Was 1974 noch wie überbordender Größenwahn wirkte, erscheint heute als Blaupause für alles, was Queen später auszeichnen sollte: Drama, Detailverliebtheit und der unbedingte Wille, mehr zu sein als nur …

Weiterlesen

1001 Riffs: Myrath zwischen Wüste und Wahnsinn

Mit „Wilderness of Mirrors“ zementieren Myrath ihren Status als Ausnahmeerscheinung im modernen Metal. Die Band bleibt ihrer Mischung aus orientalischen Einflüssen, Progressive-Anspruch und Power-Metal-Druck treu – klingt dabei aber fokussierter denn je. Schon die ersten Tracks machen klar: Hier wird nicht gekleckert, sondern inszeniert. Opulente Arrangements treffen auf präzise gesetzte Riffs, dazu kommen Melodien, die …

Weiterlesen

Leise Bewegung, große Wirkung

U.T.A. – „On The Wing“ Mit „On The Wing“ legt U.T.A. ein Album vor, das weniger auf unmittelbare Wirkung zielt als auf Atmosphäre und Bewegung. Es ist Musik, die sich Zeit nimmt – und diese auch vom Publikum einfordert. Statt klarer Hooks oder schneller Dramaturgie setzt das Projekt auf fließende Übergänge, auf Klangräume, die sich …

Weiterlesen

Wenn der erste Moment alles entscheidet: Singülar erschaffen Klang jenseits der Kontrolle

Es beginnt nicht mit einem Plan, sondern mit einem Aufeinandertreffen. Drei Musiker, ein Raum, ein Moment – und daraus entsteht mit „Singülar“ ein Debüt, das weniger nach klassischem Album als nach festgehaltenem Augenblick klingt. Pascal Schumacher, Sebastian Studnitzky und Edward Perraud begegnen sich hier nicht als eingespieltes Kollektiv, sondern als Suchende – und genau das …

Weiterlesen

1000 RABBITS – NEUE SINGLE „RUBIK’S CUBE“

1000 Rabbits veröffentlichen mit „Rubik’s Cube“ ihre zweite Single. Sie folgt dem Debüt-Track „Virgin Soil“, der jüngst über ihr neues Label young erschienen ist. Die Band zeigt sich auf „Rubik’s Cube“ noch druckvoller und unvermittelter, ohne dabei ihre verspielte Seite zu verlieren. Generell bewegt sich die fünfköpfige Band zwischen Art-Pop und einem eigenwilligen, rhythmusbetonten Sound, …

Weiterlesen

Blatt für Blatt zur Selbstfeier: Ohne Rolf verzetteln sich brillant im Pantheon Bonn und das ohne Worte!

Im Pantheon Bonn wird an diesem Abend vor allem eines gefeiert: die hohe Kunst der Reduktion. Ohne Rolf brauchen keine großen Gesten, keine Requisitenflut – ein Stapel bedruckter Plakate reicht, um ein ganzes Universum zwischen Timing, Absurdität und feinsinnigem Humor aufzuspannen. Was auf den ersten Blick nach streng durchgetakteter Wortakrobatik aussieht, entpuppt sich live als …

Weiterlesen