Strings attached!


The String Theory – The Los Angeles Suite

Das Künsterkollektiv The String Theory sah sich schon immer mehr als musikalischer Schmelztiegel der verschiedenen Richtungen. Gegründet Mitte der 00er-Jahre hatten die Berliner Produzenten PC Nackt (Warren Suicide) und Ben Lauber The String Theory als einmaliges Projekt befreundeter Musiker und Musikerinnen aus der Hauptstadt ins Leben gerufen. Gerne wurden und werden Genres vermischt und erreichen so ein Alleinstellungsmerkmal.

Dieser Leitsatz gilt natürlich auch auf dem neuen Album The Los Angeles Suite. Mit allerlei Gästen ausgestattet sind die Aufnahmen anspruchsvoll geworden, aber eine gewisse Herausforderung ist angebracht.

Interpreten unterschiedlichster Couleur wie der deutsche Electro Pionier und Produzent Robot Koch, der Jazzpianist Jens Kuross, die LGBT Frontfigur Grayson, Sängerin Shana Halligan von der Trip Hop Band Bitter Sweet, der Multimedia-Künstler Morgan Sorne und Zaire Black, die allesamt für einen mehr als spannenden und innovativen Stil Mix aus Pop, Jazz, Minimal Music, Musical Elementen Elektro und Klassik sorgen.

9 Songs in 39 Minuten, die aber jeder für sich alleine stehen können und so ist The Los Angeles Suite auch eher als Gesamtkunstwerk aus unterschiedelichsten Stilen zu betrachten. Egal ob es sich um den Opener Jealous Days mit Jens Kuross oder die Nummer California Lover, die mit Streichern, die wie bei Portishead klingen und der Stimme von Shana Hulligan eine Trip Hop Nummmer zum Besten geben. Wie heißt es noch? Expect the unexpected und das gilt für die Los Angeles Suite ganz besonders.

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Text: Dennis Kresse

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