Mit Hätt ich ein Kind legt Lea Streisand keinen Roman über niedliche Babyfüße vor. Sondern einen über Zweifel. Über Widersprüche. Über das permanente Abwägen zwischen Sehnsucht und Selbstbehauptung. Streisand schreibt über Kinderwunsch, Adoption und Mutterschaft, ohne ins Ratgeberhafte abzurutschen. Ihr Ton ist klar, manchmal trocken, oft trotzig – und gerade deshalb so wirkungsvoll. Die Erzählerin …