Peter Gabriel kündigt sein neues Album „o\i“ für den 27. November 2026 an!

„Diese Aufnahme war eher ein Marathon als ein Sprint – es ist das längste Album, das ich je veröffentlicht habe; die 13 Titel vervollständigen das aus insgesamt 25 Songs bestehende Gesamtprojekt „i/o / o\i““. – Peter Gabriel

Nach einem Jahr, in dem Peter Gabriel zu jedem Vollmond einen neuen Song veröffentlicht hat, erscheint am 27. November sein neues Studioalbum „o\i“. Es ist der Nachfolger seines von der Kritik gefeierten Albums „i/o“ aus dem Jahr 2023, das die Spitze der britischen Albumcharts erreichte.

Peter Gabriel kehrt nach nur drei Jahren mit einer brandneuen Songsammlung zurück – der kürzeste Abstand zwischen zwei Studioalben seit den frühen 1980er Jahren. „o\i“ ist das Gegenstück zu seinem spiegelbildlich benannten Vorgänger „i/o“ und vertieft viele der dort behandelten Themen: unsere Beziehung zur Natur, das Verstreichen der Zeit, den wachsenden Einfluss der Technologie auf unser Leben und unseren Platz in der Welt. „Zu verstehen, welchen Platz man im Leben einnimmt – darüber schreibe ich oft“, sagt er.

Die 13 Titel von „o\i“ zeigen die ganze Bandbreite von Gabriels Songwriting: Die Texte sind stets tiefgründig und fantasievoll; er versteht es, große Themen mit emotionaler Überzeugungskraft zu behandeln und dabei die unvergleichliche Fähigkeit zu bewahren, uns – die Hörer – direkt, persönlich und intim anzusprechen. Songs, die das Herz berühren und unsere Hoffnungen und Ängste widerspiegeln, stehen neben solchen voller Optimismus, Liebe und Freude – Stücke, in denen der Groove im Vordergrund steht und es unmöglich ist, stillzusitzen.

„Die Songs sind eine Mischung aus Gedanken und Gefühlen“, sagt Gabriel. „Ich habe über die Zukunft nachgedacht und darüber, wie wir auf sie reagieren könnten. Wir gleiten in eine Übergangsphase hinein, wie es sie noch nie zuvor gab – ausgelöst höchstwahrscheinlich durch drei Wellen: KI, Quantencomputing und die Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer. Künstler haben die Aufgabe, in den Nebel zu blicken und – wenn sie etwas entdecken – einen Spiegel vorzuhalten. Wir sind nicht – und waren es auch nie – jene ausschließlich selbstbestimmten, unabhängigen Wesen, für die wir uns halten. Wir hatten stets das Gefühl, dass alles zu unserem Nutzen existiert – dass uns die Welt zur Verfügung steht, um sie nach Belieben auszubeuten. Doch wir sind etwas anderes: ein Teil der Natur, ein Teil des Ganzen. Wenn wir diese Verbindung spüren, uns bewegen und ein wenig Liebe geben und empfangen, kann uns das helfen, unseren richtigen Platz zu finden – und uns ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern. So betrachte ich die ‚holprigen‘ Stellen – i/o: Das Innere findet einen neuen Weg nach außen, und o\i: Das Äußere findet einen neuen Weg nach innen.“

„o\i“ wurde von Peter Gabriel geschrieben und produziert; die Aufnahmen entstanden größtenteils in den Real World Studios sowie in Peters Heimstudio. Wie die meisten Alben Gabriels enthält auch dieses sowohl Lieder, die erst nach dem Vorgängeralbum entstanden sind, als auch solche, deren Fertigstellung Jahre oder gar Jahrzehnte in Anspruch nahm. „Manchmal brauchen Dinge eben ihre Zeit“, fügt er hinzu. „Die meisten Menschen erledigen Dinge viel schneller – aber ich habe kein Problem damit, meinen eigenen Prozess zu verstehen. Manche Dinge reifen und entwickeln sich spontan, andere bleiben einfach in einer Kiste verborgen, bis ihr Moment gekommen ist, ans Licht zu treten.“

Die langjährigen Bandmitglieder – Gitarrist David Rhodes, Bassist Tony Levin und Schlagzeuger Manu Katché – sind auf vielen der Songs zu hören. Ergänzt werden sie durch weitere Mitglieder der „i/o“-Tourband (Richard Evans, Josh Shpak, Don E) sowie durch die Real-World-Mitarbeiterinnen Faye Dolle und Katie May. Zudem wirken das New Blood Orchestra unter der Leitung von John Metcalfe, der Soweto Gospel Choir und der schwedische Männerchor Orphei Drängar mit. Weitere namhafte Beiträge stammen von Mike Elizondo (der „A Hard Lesson“ mitproduzierte), Brian Eno, den Gitarristen Leo Nocentelli und Tony Berg, dem Schlagzeuger und Perkussionisten Abe Rounds, dem Pianisten Tom Cawley, dem Trompeter Paolo Fresu, der Cellistin Linnea Olsson und dem Multiinstrumentalisten Evan Smith. Auch Peters Tochter Melanie steuert erneut Gesangsparts bei.

Alle 13 Titel liegen in zwei Stereo-Mixen vor: dem „Bright-Side“-Mix von Mark „Spike“ Stent und dem „Dark-Side“-Mix von Tchad Blake – mit Ausnahme von „Who Are We Talking To?“, der von Mike Elizondo gemischt wurde. Beide Versionen sind im 4-CD-Paket enthalten und auch separat als Doppel-Vinyl-Album erhältlich. Der rein digitale „Dolby Atmos In-Side“-Mix stammt erneut von Hans-Martin Buff, der für seine Arbeit an „i/o“ bei den Grammys als Toningenieur für den besten „Immersive Mix“ ausgezeichnet wurde. Wie bereits bei den monatlichen Vollmond-Veröffentlichungen zu sehen war, hat Peter erneut eine Reihe bildender Künstler eingeladen, ein Kunstwerk als Begleitung zur Musik beizusteuern. Dabei wird ein breites Spektrum künstlerischer Ansätze abgedeckt – von Malerei, Skulptur, Installation, Stickerei und Webkunst bis hin zur Zusammenarbeit mit Spinnen. Zu den großartigen Künstler:innen gehören: Janaina Mello Landini, Tomás Saraceno, Judy Chicago, Tatsuo Miyajima, Shirin Neshat, Juan Genovés, Roelof Louw, David Altmejd, Francis Alÿs, Tadashi Kawamata, Berndnaut Smilde, Tishan Hsu und Michal Rovner. Das Coverfoto stammt von dem renommierten Fotografen Nadav Kander.

Album-Tracklisting „o\i“:
„Been Undone“
„Put the Bucket Down“
„What Lies Ahead“
„Till Your Mind Is Shining“
„Won’t Stand Down“
„Who Are We Talking To?“
„Yes, It Will Go“
„One by One“
„A Hard Lesson“
„Face the Wall“
„I Belong to the Sky“
„Looking for the Happy“
„Sacrament“

Text: Pressemitteilung

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