Fullax haben zuletzt nach „Du willst es“ und „Sad Disco“ mit „Weh“ ihre aktuelle Single veröffentlicht. Ein weiterer Vorgeschmack auf ihre neue EP „Nicht mehr Weh“, die am 08. Mai 2026 erscheint. Nun haben sie zu eben jener Single ein Video veröffentlicht.
Zum Video sagt die Band selbst:
Im Video zu „Weh“ dekonstruieren FULLAX den Mythos vom rettenden Rausch und zeigen, wie verzweifelt man sich manchmal an ihn klammert. Ein schwereloser Trip erscheint nicht als Erlösung, sondern als ultimative Kapitulation vor der eigenen Erschöpfung. Das stille, schmerzliche Eingeständnis, dass man nicht mehr kämpfen kann.Das Einreden von Schmerzfreiheit entpuppt sich als tragischer Selbstbetrug in einer surrealen Traumwelt, schön genug, um darin zu versinken, aber ohne Ausweg. Wer sich dem Konflikt nicht stellt, wird unweigerlich von der eigenen Realität aus dem Hinterhalt getroffen.
Der Song ist kein klassischer Indie-Track über Herzschmerz, sondern balanciert gefährlich nah am stilistischen Overkill: Ein roher Indie-Rock-Drive prallt hier auf hookige 70s-Streicher, die klingen, als hätte man sie direkt aus den Archiven der French-House-Ära geklaut.
Dass dieser Kontrast funktioniert, liegt auch an der radikalen Fallhöhe. Wo die Produktion pumpt, regiert im Text pure Abgeschlagenheit. Ein stoisches Einreden, dass nichts mehr wehtut, weil man vor lauter Apathie schlicht nichts mehr spürt.
Die EP „Nicht mehr Weh“ kann ab jetzt digital bemustert werden.
Interviews mit Fullax sind jederzeit möglich.
Fullax Live:
19.05.2026 – Kulturhaus Insel, Berlin
20.05.2026 – Nörgelbuff, Göttingen
21.05.2026 – Ponyhof, Frankfurt a. M.
22.05.2026 – Schlachthof, Kassel
Fullax haben sich spätestens mit ihrem 2024er Album „Jugend ohne Plan“ als melancholische Beobachter einen Namen gemacht (Rotationen bei DLF Nova, Fritz; Cover der „Wilde Herzen“-Playlist).
Mit der kommenden EP „Nicht mehr Weh“ (VÖ: 08. Mai 2026) wagen sich Fullax nun raus aus der Komfortzone des Gitarren-Synth-Pops, ohne dabei ihre Wurzeln ganz zu kappen.
Text: Pressemitteilung
Erzählt von uns: