ie irische Band Fontaines D.C. (Grian Chatten, Carlos O’Connell, Conor Curley, Conor Deegan und Tom Coll) veröffentlicht heute mit “Where Is Gone?“ ihre mit Spannung erwartete Zusammenarbeit mit ROSALÍA. Als dritter Vorbote ihres kommenden Albums „Dopamine Chamber“, das am kommenden Freitag via XL Recordings erscheint, zeigt der Song eine völlig neue Seite der Platte: ein weit ausladendes, elegantes Duett, in dem sich die Stimmen von Grian Chatten und ROSALÍA über üppigen Orchesterarrangements miteinander verweben.
Produziert wurde “Where Is Gone?“ wie das gesamte Album und der Vorgänger “Romance“von James Ford. Die Single markiert dabei erste Zusammenarbeit mit einem anderen Musik-Act auf einem Fontaines-D.C.-Album. Für Gitarrist Carlos O’Connell hat der Song zudem eine ganz besondere Bedeutung, da er sich zuletzt verstärkt mit seinen spanischen Wurzeln beschäftigt hat.
„Ich bin Fan von ROSALÍA, seit ihr Debütalbum erschienen ist. Das war ein absolut wunderschönes Werk“, sagt er. „Besonders begeistert hat mich, wie sie eine spanische Musiktradition am Leben erhält. Auf einer spirituellen Ebene fühlt sich das sehr ähnlich an zu dem, was wir mit irischer Musik versucht haben. Für jemanden, der Wurzeln in beiden Ländern hat, war es etwas Schönes, das mitzuerleben. Sie ist eine Künstlerin, die mich seitdem in jeder Phase ihrer Karriere beeindruckt hat.“
Als Nachfolger des 2024 veröffentlichten und in Großbritannien mit Platin ausgezeichneten Albums “Romance“ dokumentiert “Dopamine Chamber“ eine Band, die sich bewusst von der gitarrengetriebenen Sprache ihrer frühen Werke entfernt und sich ihrer bislang verführerischsten Musik zuwendet. Nach den bereits veröffentlichten Singles “Marianne“ und “Tongue“ entfaltet sich das Album wie ein Sternenbild hinter wogenden Nebelschwaden: kraftvolle Balladen, hymnische Melodien, die durch den Dunst hindurchschimmern. In einer Welt, die zunehmend ins Wanken gerät, stellt die Platte die Frage, wie sich Genuss unter Bedrohung verändert und was unser Streben danach über uns selbst verrät.
„Das Album selbst ist eine Dopaminkammer“, sagt Frontmann Grian Chatten. „Man tritt hinein, und wir testen an dir all diese unterschiedlichen, bewusstseins- oder stimmungsverändernden Musikstücke.“
Über mittlerweile fünf Alben hinweg haben sich die fünf Iren konsequent geweigert, sich zu wiederholen: vom Debüt “Dogrel“ (2019) über “A Hero’s Death“ (2020) und das sowohl in Irland als auch in Großbritannien auf Platz #1 gelandete “Skinty Fia“ (2022) bis hin zum anarchischen und kaleidoskopischen “Romance“ (2024).
Mit “Dopamine Chamber“ schlagen sie nun den bislang radikalsten Richtungswechsel ihrer Karriere ein. Das Album entstand gemeinsam mit James Ford in London, auf dem englischen Land und in Palermo, wo Chatten seine Gesangsspuren in einer improvisierten Aufnahmekabine aus Matratzen und Kissen einsang.
„Es gibt dieses eindringliche Gefühl, dass wir an der Schwelle zu einer anderen Form von Menschlichkeit stehen oder vielleicht sogar jenseits davon“, erklärt Chatten.
Für ihr fünftes Album haben Fontaines D.C. die Kammer gebaut. Was mit den Hörerinnen und Hörern darin passiert, wird das eigentliche Experiment sein. Die Vorfreude auf das Album spiegelt sich auch in den Live-Plänen der Band wider. Für 2026 und 2027 haben Fontaines D.C. ihre bislang größten Headline-Shows angekündigt, darunter zwei Abende im legendären Slane Castle in Irland sowie Stadion- und Open-Air-Konzerte. In Deutschland spielt die Band nach der in wenigen Stunden ausverkauften Berlin-Show in der Max-Schmeling-Halle im November, drei Shows im August 2027 in der Hamburger Barclays Arena, in der Münchner Olympiahalle und in der Parkbühne Wuhlheide in Berlin. Noch vor der Veröffentlichung von Dopamine Chamber spielt die Band zudem am 15. Oktober eine intime Show im Londoner Roundhouse, deren Erlöse die Mental-Health-Organisation CALM (Campaign Against Living Miserably) unterstützen.
“Dopamine Chamber“ erscheint am 16. Oktober über XL Recordings und wird als LP, Deluxe-LP, CD, Kassette sowie digital verfügbar sein.
Fontaines D.C. Tour:
02.11.26 Berlin, Max-Schmeling-Halle (ausverkauft)
11.08.27 Hamburg, Barclays Arena
17.08.27 München, Olympiahalle
18.08.27 Berlin, Parkbühne Wuhlheide
Text: Pressemitteilung
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