Ão veröffentlichen das Video zu „Cada Vez“ + neue Tourdaten!

Mit ihrer faszinierenden Mischung aus Electronica, Art-Pop, Saudade und alternativem Latin-Sound zählen Ão zu den spannendsten Acts der europäischen Musikszene. Das Quartett hat sich zu einer eigenständigen, genreübergreifenden Stimme entwickelt, die sich jeder klaren Kategorisierung entzieht – ähnlich wie einst Stromae, Rosalía oder C. Tangana.

Heute veröffentlicht die Band das Video zu ihrer Single „Cada Vez“. Ausgestattet mit einer Panasonic SDR-H40 dokumentierten Ão die erste Etappe ihrer europäischen „Malandra“-Tour in rohen, unmittelbaren Bildern. Die Kamera begleitete die Band durch jede Stadt und wurde erst ausgeschaltet, nachdem sie ihre ausverkaufte Show in der Ancienne Belgique in Brüssel gespielt hatten.

“In ‘Cada Vez’, desire and self-sabotage intertwine,” erklärt Brenda. “Painfully aware of her urge to flee, she folds her cards before the game is even over, always eyeing the nearest exit.”

Ãos aktuelles Album „Malandra“ wurde unter anderem von KEXP gefeiert: „An all-consuming listen. Absolutely breathtaking.“ Mit ihrer neuen Single beweist die Band einmal mehr, warum Ão derzeit zu den aufregendsten internationalen Acts gehören.

Mit „Malandra“ veröffentlicht das Quartett sein fesselndes zweites Album: noch vielschichtiger, rhythmischer, zarter und zugleich härter. Die Songs bewegen sich zwischen Nähe und Bedrohung, zwischen Sinnlichkeit und Schärfe. Der Sound ist größer, dringlicher, verspielter und roher, mit tieferem Atem und stärkerem Puls.

Der Titel, das portugiesische Wort „malandra“, entzieht sich einer eindeutigen Übersetzung. Seine Bedeutung ist ebenso vielschichtig wie das Album selbst. Eine malandra ist eine Frau, die mit Humor, Intelligenz und Charme durchs Leben geht, ihren eigenen Wünschen folgt und Regeln zu ihren Gunsten biegt. Sie ist verspielt und frei, zugleich listig, widersprüchlich und manipulativ, vor allem aber sich selbst treu.

Jeder Track des Albums trägt ein eigenes Gesicht: Figuren, die in Artwork und Musikvideos zu Protagonist:innen werden. Dreizehn Songs formen ein Ensemble von Persönlichkeiten, die über Jahre entstanden sind und die Band begleitet haben, darunter „Orgulho“, voller Stolz und Melancholie; „Talvez“ mit seinem aufwühlenden Zweifel; „Cinza“, das Leid in einer Landschaft aus Asche reflektiert; oder „Cada Vez“, das auf flüchtigen Milonga-Schritten davonläuft. Die schlaflosen, ekstatischen Beats von „Aren’t You Tired“ stehen neben dem treuen Volta, das geduldig zur Rückkehr auffordert. Das Album eröffnet mit den „Drums of Judgment“ von „Me Condena“, in dem sich die malandra selbst vor Gericht stellt: „Condemn me“, fordert sie – und lädt die Hörer:innen ein, sie ebenso zu verurteilen, wie sie es selbst tut.

„Malandra“ entstand unterwegs: zwischen Tourneen, Ländern und verschiedenen Versionen ihrer selbst. Der kreative Prozess von Ão verläuft nie linear: Songs wachsen aus vergessenen Akkorden, versteckten Jam-Sessions, Textfragmenten, Zufällen oder iPhone-Aufnahmen. Stets auf der Suche nach neuen Klangwelten, arbeitet die Band mit einer Vielzahl an Instrumenten, darunter Charango, Bandoneon, Tiple, Bläser, Synthesizer und Cuíca. Grundlage bleibt dabei immer das Zusammenspiel von Intuition und emotionaler Wirkung. Wie die malandra bleibt auch die Band sich selbst treu – und schafft mit diesem Album eine Hommage an Komplexität, Vielschichtigkeit und das Suchen in all seinen Formen: zwischen Scham und Glanz, Chaos und Ruhe, Liebe und Eskapismus.

Live entfaltet Ão eine fesselnde, elektrisierende Präsenz, die Publikum in ganz Europa begeistert. Ihr dynamischer Sound – von fragilen, intimen Momenten bis zu tanzbaren Beats – entführt in eine hypnotische Welt aus Percussion, Elektronik und filigranen Gitarren, getragen von Brenda Corijns leuchtender Stimme. Diese besondere Atmosphäre führt die Band auf die unterschiedlichsten Bühnen, von elektronischen und Rock-Festivals bis hin zu Pop-, Folk- und Jazz-Events.

Diesen Frühling werden Ão ihr neues Album auf einer internationalen Tour präsentieren, mit Shows unter anderem in Deutschland, Österreich, Italien, Luxemburg, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. In ihrer Heimat Belgien treten sie zudem in der nahezu ausverkauften Ancienne Belgique auf.

Ão wird ausgesprochen wie „Miau“ ohne „Mi“: [ɐ͂w̃]. Der Name bedeutet zugleich nichts und alles: etwas Schönes, etwas Schmerzhaftes, ein Moment des Staunens. In diesem Kontext steht er vor allem für eines: etwas, das man so noch nicht gehört hat.

Im Herbst kommen sie zudem im Rahmen ihrer Club-Tournee für ausgewählte Shows nach Deutschland

30.09.26 / FZW – Dortmund (DE)
01.10.26 / Nochtwache – Hamburg (DE)
02.10.26 / Beatpol – Dresden (DE)
05.10.26 / Kranhalle – Munich (DE)
10.10.26 / Nuremberg Pop Festival – Nuremberg (DE)

Text: Pressemitteilung

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