BLONDSHELL KÜNDIGT NEUES ALBUM „VIOLINS“ AN!

Blondshell meldet sich heute mit der Ankündigung ihres neuen Albums *Violins* zurück, das am 25. September über Partisan Records erscheint (produziert von Yves Rothman, abgemischt von Beatriz Artola, gemastert von Emily Lazar). Nachdem sie sich mit den Alben *Blondshell* (2023) und *If You Asked for a Picture* (2025) – geprägt von einem Wechselspiel aus lauten nd leisen Gitarren sowie messerscharfem Songwriting, das ihr weltweite Anerkennung einbrachte – als bedeutende neue Stimme der Rockmusik etabliert hat, geht sie mit ihrem dritten Werk *Violins* noch tiefer. Teitelbaum genießt nun die Freiheit, genau das zu sagen, was sie will, und zwar auf die Art, wie sie es will.

„Ich hatte das Gefühl, nichts übermäßig erklären zu müssen, und konnte meinen Zuhörern mehr vertrauen“, sagt Teitelbaum. „Es fühlt sich so an, als käme ich mit jedem Album, das ich mache, dem Werk, das ich wirklich erschaffen möchte, ein Stück näher.“

Auf den elf Titeln des Albums setzt sich Teitelbaum mit dem Spannungsfeld zwischen der Gewalt und der Schönheit der Welt auseinander und beleuchtet dabei schwierige Freundschaften, Religion, den eigenen Körper sowie den langwierigen, unspektakulären Prozess der Heilung. Das Ergebnis ist eine Songsammlung voller Größe, Dramatik und Tragik, die auf ihren charakteristischen, virtuosen Hooks, anschwellenden Gitarrenklängen und markanten Lead-Melodien aufbaut.

Um den Fans einen ersten Vorgeschmack zu geben, veröffentlicht Teitelbaum heute den Titelsong und das emotionale Herzstück des Albums: „Violins“. Als zentraler Ankerpunkt des Albums vertont Teitelbaum hier einen unscheinbaren Alltagsdialog – „It’s not overnight / It takes all my focusing / ‘It’s like watching paint’ / Wait, what’d you say?“ –, um zu verdeutlichen, dass echte Heilung von Traumata ein Leben lang dauert. Ihre Botschaft erreicht dabei all jene, die sich mühsam auf den Weg zu einer Entwicklung machen, die vor allem Geduld erfordert. Musikalisch verbindet „Violins“ Unruhe mit Zärtlichkeit: Der Song entwickelt sich von einem zarten Auftakt hin zu einem explosiven, eingängigen Refrain und vereint dabei gitarrengetriebene Dringlichkeit mit Pop-Gespür sowie – an der Stelle „Wait, what’d you say“ – einer verspielten Unterbrechung durch Scratching-Effekte.

Über den neuen Song sagt Blondshell:

„Dieser Song bringt das Album in vielerlei Hinsicht auf den Punkt. Beim Schreiben fühlte ich mich stark zu Bildern von Geduld und Freundlichkeit hingezogen – etwa dem Moment, in dem man den Kopf an die Schulter eines anderen lehnt –, aber auch zu Bildern von Gewalt. Zudem ließ ich mich von der Vorstellung inspirieren, langsam zu heilen und mich von äußeren Einflüssen nicht drängen zu lassen. Manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit. Ich bin zwar noch nicht an dem Punkt in meinem Leben, an dem ich eine strikte ‚Keine-Arschlöcher‘-Politik verfolgen kann, aber mir gefällt der Gedanke, mich von Menschen zu trennen, die meine Grenzen nicht respektieren.“

Das dazugehörige Musikvideo ist ein traumartiges visuelles Werk unter der Regie von Sabra Binder (Suki Waterhouse, Willow). Der Clip zeigt Blondshell in einem geschlossenen Raum, während sie versucht, eine Eisskulptur in Form eines Rehkitzes vor dem Schmelzen zu bewahren; dabei werden skulpturale Bilder, die an Alexander McQueen erinnern, mit Anspielungen auf das surrealistische Theater kombiniert.

Im vergangenen Monat veröffentlichte Blondshell mit „Heart Has To Work So Hard “ einen ersten Vorboten von Violins. Dies war ihre erste neue Musik seit der Veröffentlichung ihres von der Kritik gefeierten Albums *If You Asked For A Picture* sowie der dazugehörigen Ergänzung *Another Picture* (mit Beiträgen von Conor Oberst, Samia, John Glacier, Gigi Perez u. a.). Zuletzt trat Blondshell bei Keshas Bonnaroo-SuperJam auf und performte den Klassiker „Maps“ der Yeah Yeah Yeahs.

Diesen Herbst begibt sich Blondshell auf eine umfangreiche Tournee durch Nordamerika sowie Europa und Großbritannien, bei der sie einige ihrer bisher größten Headliner-Shows spielen wird. Die Tour durch Großbritannien beginnt am 12. Dezember in Manchester; weitere Stationen sind Glasgow, Dublin sowie ihr bislang größtes Londoner Headliner-Konzert am 15. Dezember im Roundhouse. Als Support-Acts sind an ausgewählten Terminen unter anderem Bully, Starcleaner Reunion, Prewn, TTSSFU und Theatre dabei. Die vollständige Tourliste finden Sie unten; Tickets sind HIER erhältlich.

Mit Anklängen an Größe, Drama, Tragik und handwerkliches Können ist „Violins“ ein passender Titel für ein Album, das sich in seinen elf Songs der Frage widmet, wie wir die Gewalt der Welt mit ihrer Schönheit in Einklang bringen. Teitelbaums Songs sind wie gewohnt überzeugend strukturiert – mit virtuosen Hooks, anschwellenden Gitarren und vielsagenden lyrischen Verweisen auf Leonard Cohen und Pavement. Indem es frische Einflüsse aufgreift – den unverwechselbaren Sound von Gang of Four und Teenage Fanclub, die Indie-Pop-Präzision von The Go-Betweens, die beruhigenden Synthesizer von Sade –, trägt einen „Violins“ wie eine Welle.

„Dieses Album hat eine gewisse Schwere“, sagt Teitelbaum, auch wenn ihr Songwriting neuen Atem schöpft. „Es ist etwas weniger direkt und konkret geworden“, erklärt sie. „Es gibt mehr Bildsprache. Aber mein Hauptziel bei diesem Album war es, Songs zu schaffen, die eine starke Wirkung haben. Ich wollte große, prägnante Melodielinien.“ Nach drei Alben ist die Zusammenarbeit zwischen Teitelbaum und Produzent Yves Rothman perfekt eingespielt: Sie arbeiten die Demos der von Teitelbaum allein geschriebenen Songs aus und nehmen sie anschließend live mit der Band auf. „Ich hatte nicht mehr das Gefühl, im Dunkeln zu tappen“, sagt Teitelbaum über ihre wachsende Sicherheit im Studio. „Ich verbringe mehr Zeit mit Yves als mit fast jedem anderen – wir haben einfach eine unglaublich effiziente Arbeitsbeziehung.“

Frühere Blondshell-Alben nutzten romantische Beziehungen als Prisma, um sich mit Themen wie Macht, Sucht und Körperbild auseinanderzusetzen – ergänzt durch trockenen Witz, nonchalanten Humor und selbstbewusste, zum Mitschreien einladende Refrains. Auf „Violins“ erkundet Teitelbaum diese Themen ohne „den Schleier schlechter Liebesbeziehungen“, wie sie sagt. Mit größerer Reife widmet sich „Violins“ Themen wie Gewalt, Religion und schwierigen Freundschaften und nimmt sich dabei lyrische Freiheiten, ohne die kathartische Wirkung zu opfern.

Eine Spannung zwischen Geist und Körper durchzieht „Violins“. Teitelbaum schreibt mit ihrer charakteristischen, cleveren Finesse über den Körper; sie verwendet Essensmetaphern und spricht offen über die Menstruation, um zu unterstreichen, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Zudem widmet sich das Album spirituellen Aspekten, indem Teitelbaum ihre persönliche Beziehung zu einer höheren Macht erkundet – nicht im Rahmen organisierter Religion, sondern eingebettet in das eigene irdische Leben.

Text: Pressemitteilung

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