Als Laibach gestern Abend die Bühne betraten, war sofort klar, dass dieser Auftritt weit mehr werden würde als ein gewöhnliches Konzert. Die slowenische Kunst- und Musikinstitution präsentierte sich in Köln als audiovisuelle Machtmaschine zwischen dystopischem Pop, totalitärer Ästhetik und bitterböser Gegenwartsanalyse – kühl, präzise und zugleich erstaunlich eingängig. Im Mittelpunkt stand naturgemäß das kommende Album …