Es gibt Autobiografien, in denen jede zweite Seite nach Backstage-Ausweis riecht. Heinz Rudolf Kunzes „Werdegang“ gehört erfreulicherweise nicht dazu. Wer hier ausschweifende Geschichten über zerlegte Hotelzimmer oder Gitarren im Wert eines Einfamilienhauses erwartet, wird enttäuscht. Wer dagegen wissen möchte, wie ein scharfer Geist zum vielleicht wortgewaltigsten Texter des Deutschrocks wurde, liegt goldrichtig. Kunze erzählt sein …