Wissenschaftlich erwiesen!

Konrad Stöckel, Bonn, Pantheon, 30.06.2019

Bei vielen Menschen ist die Chemie und die Physik ein rotes Tuch. Viele erinnern sich mit Schrecken an die verhassten Schulfächer, in denen man mehr oder weniger ahnungslos saß und die Themen mehr oder weniger teilnahmslos an sich vorbeiziehen ließ. Dass das auch ganz anders sein kann, das beweist Konrad Stöckel seit Jahren. Mit seiner neuen Show „Wenn´s stinkt und kracht ist´s Wissenschaft“ trat er Ende Juni dann sogar zweimal an ein und demselben Tag im Pantheon in Bonn auf. Stöckels Programm richtet sich an die Zielgruppe von 8 bis 88 Jahren, aber man ist fasziniert, wie auf der einen Seite witzig und auf der anderen Seite auch lehrreich, Konrad über die Tücken des Objekts referiert.

Der Name des Programms passt wunderbar zu den verrückten Versuchen des Mannes, der auch im deutschen Fernsehen, etwa in der Show von Luke Mockridge „Luke, die Schule und ich“ immer wieder als Sidekick glänzt und das kommt nicht von ungefähr.

Ständig kracht es irgendwo und in den Pausen erklärt Stöckel in seinem weißen Laborkittel, die wundersame Welt der Chemie und Physik und zwar so, dass es auch die Kinder verstehen.

Eine Comedy Wissenschaftsshow, die den Namen Show mehr als verdient und während der Erklärungen greift Stöckel mal eben in die Tasche und lässt Konfetti auf die Bühne regnen, die eh während der Versuche gewaltig in Mitleidenschaft gezogen wird. Das lässt einen noch ein wenig mehr, an das bedauernswerte Putzpersonal im Pantheon denken.

Der verrückte Professor ist in seinem Element und stellt sich danach noch mit seinen großen und kleinen Fans zu einem unterhaltsamen Plausch hin. So geht Fanbetreuung vom Feinsten.

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Text: Dennis Kresse

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