Von wegen Alt 68er!

 

Flying Circus – 1968

Mit dem Titel des neuen, dem insgesamt siebten Albums von Flying Circus aus Grevenbroich am Niederrhein, 1968 kann die Band genau das ausdrücken, was den Hörer in den kommenden 47 Minuten erwartet. Feinster Rock im Stile von Led Zeppelin, Yes, King Crimson und wie sie alle hießen, die Bands von denen auch 40 Jahre später noch so mancher gerne erzählt, so auch die Mitglieder von Flying Circus, die diese Musik mit Herzblut performen.

In der Besetzung Michael Dorp (Gesang), Michael Rick (Gitarre, Gesang), Rüdiger Blömer (Keyboards, Violine), Roger Weitz (Bass, Gesang) und Ande Roderigo (Schlagzeug, Gesang) fühlt man sich in die Zeiten der Studentenunruhen, des Vietnamkriegs, My Lai, die Ermordung Martin Luther Kings und anderer historisch wichtiger Daten erinnert.

Gut, dass die Stücke der Flying Circus in einer Mischung aus Progressive über Hart bis hin zum Artrock mit Namen wie Berlin, Memphis oder My Lai musikalisch dran erinnern.

Ein musikalisch, sowie historisch geglücktes Experiment, das in den legendären Dierks Studios in Stommeln entstanden ist, wo schon so manche Band wie die Scorpions, Grobschnitt Tangerine Dream oder Klaus Doldingers Passport ihre Spuren hinterließen, ist Flying Colours mit ihrem Album 1968 gelungen.

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Text: Dennis Kresse

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