LINA – „MELODRAMA“ erscheint am 23.01.2026!

Manchmal braucht es ein bisschen Drama, um bei sich selbst anzukommen. Ein bisschen Herzschmerz, ein bisschen Glitzer – und plötzlich ist da ein Album, das mehr erzählt als jedes Tagebuch. „MELODRAMA“ ist LINA pur: verspielt und verletzlich, flirty und deep, laut und leise zugleich. Es ist das bislang persönlichste Kapitel ihrer Karriere.

Dass Lina Larissa Strahl weiß, wie Erfolg funktioniert, hat sie längst bewiesen. Drei Top-Ten-Alben, Gold-Auszeichnungen, zwei ECHO-Nominierungen und ausverkaufte Touren sprechen für sich. Doch mit „MELODRAMA“ beginnt etwas Neues. Jetzt geht es darum, nur noch das zu machen, was sich wirklich richtig anfühlt. Ein Album wie ein Neuanfang.

Die Songs erzählen dabei von Sehnsucht und Selbstinszenierung, von innerer Unruhe und dem Wunsch, nur davon erzählen zu können, wie schön alles ist, auch wenn es schrecklich sein kann. Es geht um großen Pop mit Haltung: Songs, die auf Deutsch genau das transportieren, was international so selbstverständlich klingt. Keine billige Kopie, sondern ein Sound, der sich traut, Pop-Ästhetiken neu zu denken.

Der Titel ist dabei mehr als nur ein schöner Klang. „MELODRAMA“ beschreibt genau das Spannungsfeld, in dem sich LINA musikalisch bewegt: zwischen großen Gefühlen und ironischer Brechung, zwischen Drama und Pop. „Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Album nennen soll“, erzählt sie. „Aber das war der erste Begriff, der mir in den Kopf kam – und ich bin immer wieder zu ihm zurückgekehrt. Melodrama ist das, was ich in der Musik verarbeite: Gefühle, Gedanken und Erinnerungen. Es ist alles ein bisschen zu viel, aber auf eine schöne Weise. Und genau das bin ich auch.“

Das Album beginnt mit „Wieder da“. Ein selbstbewusstes Comeback, nachdem die Tränen getrocknet sind. „Fokus, Close-up auf mich, fühlt sich gut an, ich hab‘ mich vermisst“, singt LINA und holt sich zurück, was sie viel zu lange vermisst hat. Mit einer Energie, die keine Fragen mehr offenlässt und sich durch das gesamte Album zieht. Da ist zum Beispiel „Sie weiß (Betty Draper)”, ein Song über Selbstermächtigung, geschrieben in Anlehnung an ikonische Frauenfiguren wie Betty Draper aus „Mad Men“ oder Peggy Guggenheim. Zwischen Ironie, Haltung und Pop-Glanz zelebriert LINA die Rolle einer Frau, die längst durchschaut hat, was gespielt wird – und längst nicht mehr mitmacht.

Mit „Liebst mich“ folgte eine klanglich reduzierte, aber emotional aufgeladene Ballade über das Bedürfnis nach Liebe – und den Stolz, sich selbst zu genügen. Statt sich der Frage zu unterwerfen, ob man geliebt wird, verwandelt LINA sie in ein selbstbewusstes Statement – zart, ehrlich, kompromisslos. „24/7“ wiederum ist ein flirty Daydream, der sich irgendwo zwischen Skinny Dipping, Schlafzimmerlicht und Sehnsucht bewegt. Es ist der Soundtrack zu einer Beziehung, die nie ganz greifbar wird – verspielt, körperlich, distanziert. Ein Popsong mit Understatement und offenem Ende.

„Für immer“ ist das emotionale Zentrum des Albums. Eine moderne Pop-Ballade über das Festhalten an jemandem, der längst gegangen ist – und wie schwer es sein kann, sich von einer Hoffnung zu lösen, die eigentlich keine mehr ist. Der Song beginnt wie ein Brief bei Kerzenschein, wird getragen von zurückhaltenden Klavierakkorden, bevor sich vorsichtige Synths in den Refrain schieben. „Ich schreibe meine Songs meistens allein, am Klavier, spätabends im Dunkeln“, erzählt LINA. „Da ist es ruhig, oft auch traurig – und ich wollte, dass man genau diesen Vibe im fertigen Song spürt. Ich glaube, wenn man in einer Session sitzt und sich die ganze Zeit bemühen muss, nicht zu weinen – dann weiß man, dass da was Echtes drinsteckt.“

„Vanille“ mit Dominik Hartz erzählt von einer elektrisierenden Begegnung voller Spannung, Verlangen und dieser Art von Sommerflirt, die mehr ist als ein Spiel. Musikalisch kommt „Vanille“ mit internationalem Pop-Anspruch, 80s-Flair und einem nonchalanten Rap-Part von Dominik Hartz. „Ich liebe Songs, die einen kurz in eine andere Welt ziehen – und ‚Vanille‘ ist genau so einer“, sagt LINA. Dass die beiden am selben Tag, im selben Monat, im selben Jahr geboren wurden, passt dabei fast zu gut.

Besonders persönlich wird es bei „Tagebuch“. „Ich schreibe viel Tagebuch, und es stehen nicht selten Dinge darin, die sonst keiner weiß“, erzählt LINA. „Der Song ist einer meiner Lieblings-Texte auf dem Album – er beschreibt auf spielerische Art, wie das Leben manchmal anders kommt als gedacht und gewisse Sachen dramatischer sind, als sie sein müssten, weil man sie selbst dahin lenkt.“

Auch „Bis wir fallen“ dürfte einer der persönlichsten Songs des Albums sein und entstand als LINA noch in ihrer langjährigen Beziehung steckte. „Die Idee dazu ist in einem Urlaub entstanden, bevor ich mich überhaupt getrennt hatte“, erinnert sie sich. „Ich wusste schon, dass es in keine standhafte Richtung mehr geht, konnte aber nicht loslassen. Der Song erzählt von genau diesem Gefühlschaos.“

Den Abschluss bildet „Morgen ist auch noch ein Tag“ – ein letzter, bewusst unvollendeter Song, der doch Hoffnung in sich trägt. Sich noch nicht daran gewöhnt zu haben, dass man jetzt allein ist. Alles grau in grau, nicht wissen, wohin mit sich, wer man ist, was man will. Suchen, nichts finden, grübeln, zweifeln. Bleibt das jetzt für immer so? „Der Titel sagt: Heute fühlt sich vielleicht nicht so geil an, aber es ist nicht das Ende“, erklärt LINA.

„MELODRAMA“ zeigt LINA als Künstlerin in voller Bandbreite. ungeschönt, reflektiert und nahbar. Es ist ein Album, das Emotionen zulässt, ohne in Pathos zu versinken. Und das gleichzeitig mutig neue Räume betritt, musikalisch wie inhaltlich. Zwischen Glitzer und Zweifel, Selbstinszenierung und Selbstfindung entsteht so ein Popalbum, das genau da landet, wo es am meisten berührt: mitten im Herz.

„MELODRAMA“ von LINA erscheint am 23. Januar 2026. Im Februar und März 2026 geht LINA mit dem Album auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

27.02. Berlin – Huxleys Neue Welt
28.02. Hannover – Capitol
01.03. Hamburg – Docks
03.03. Stuttgart – Im Wizemann (Halle)
04.03. Köln – Carlswerk Viktoria
06.03. Leipzig – Täubchenthal
07.03. Wien – Flex
09.03. München – Muffathalle
10.03. Zürich – Dynamo
11.03. Frankfurt – Batschkapp

Text: Pressemitteilung

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