Mit ihrem Debüt „Sunny, eyes closed“ erzählt die Hamburger Multiinstrumentalistin kiil Geschichten ohne Worte. Elektronische Beats, Klavier und Synthesizer tragen ihre Kompositionen, die zwischen Intimität und latenter Unruhe oszillieren. Geprägt von klassischer Ausbildung und ihrer Sozialisation als Musikerin in einer Indie-Band, ist ein vielschichtiges, atmosphärisches Album entstanden, das in seinen zehn Tracks weniger klassischen Songstrukturen als einem intuitiven Fließen folgt.
Nach der EP „Daydrops“ von 2021 weitet kiil auf „Sunny, eyes closed“ ihren Klangkosmos weiter aus. Stücke wie der Titeltrack, „Marianengraben“ oder „Sweet Plunge into the Underworld“ tauchen dabei sprichwörtlich unter die Oberfläche – von Meeren und Augenlidern, von Bildern und Empfindung.
Der Bezug zur klassischen und Neuen Musik ist auf „Sunny, eyes closed“ bei aller kompositorischen Offenheit unverkennbar – so auch auf der heute erscheinenden ersten Single „Wasabi Empire“. Dabei gibt es durchaus biographische Anknüpfungspunkte: „Bevor ich kiil 2018 gestartet habe, durfte ich in der Hamburger Elbphilharmonie Terry Rileys In C mit aufführen“, erzählt Alexa Rose (so kiils bürgerlicher Name). „Das ist ein Stück, das mich unglaublich fasziniert hat in der Verschränkung der einzelnen Phrasen und der offenen Struktur mit dem zugleich durchgehenden Puls, der zu dieser hypnotischen Wirkung führt. Meine ersten Stücke haben da ein wenig angesetzt, auch wenn ich letztlich woanders gelandet bin.“
So vereint kiils Debütalbum Klassik, Minimal, Indie und Electronica zu Musik, die nicht erklärt werden will, sondern erlebt. Aufgenommen wurde es u. a. im Hamburger Westwerk-Studio. Mix und Mastering stammt von Helge Hasselberg (Heartbeast, Trümmer). „Sunny, eyes closed“ erscheint am 27. März.
Text: Pressemitteilung
Erzählt von uns: