Kategorie: Alben

„Jazz mit Smiles: Jowee Omicil grinst Genregrenzen weg“

Jowee Omicil – Smilles Mit Smilles legt der haitianisch-kanadische Multiinstrumentalist Jowee Omicil ein Album vor, das sich konsequent jeder stilistischen Schublade entzieht. Zwischen Jazz, Spiritual Music, Afrobeat, Improvisation und Spoken-Word-Ästhetik entfaltet sich eine Klangwelt, die weniger auf klassische Songstrukturen als auf Atmosphäre, Energie und spirituelle Offenheit setzt. Omicil versteht Musik als Kommunikationsform – und genau …

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Kontrollverlust als Konzept: Die Dorks bleiben „Unberechenbar“

Die Dorks – Unberechenbar Mit Unberechenbar liefern Die Dorks genau das ab, was der Titel verspricht: ein Album, das sich konsequent jeder klaren Erwartungshaltung entzieht. Punk ist hier nicht nur musikalische Grundhaltung, sondern Methode – roh, kantig, manchmal sperrig, dann wieder erstaunlich eingängig. Die Songs wirken bewusst unfertig im besten Sinne, voller Brüche, Tempowechsel und …

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Zwischen Club und Abgrund: Soulbound perfektionieren den Kontrollverlust

Soulbound – SYN Mit SYN legen Soulbound ein Album vor, das kompromisslos in die Dunkelheit zieht und dort erstaunlich souverän die Kontrolle behält. Die Band verbindet modernen Industrial Metal, Dark Rock und elektronische Härte zu einem dichten, maschinell präzisen Sound, der zugleich wuchtig und erstaunlich melodisch bleibt. SYN klingt kalt, aber nie leblos – eher …

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Jazz als Form: Drei Alben von Tobias Hoffmann

Mit den Alben Retrospective, Conspiracy und Innuendo hat das Tobias Hoffmann Jazz Orchestra in den vergangenen Jahren ein geschlossenes Werk vorgelegt, das von kontinuierlicher Entwicklung, kompositorischer Sorgfalt und einem ausgeprägten Sinn für orchestrale Dramaturgie geprägt ist. Tobias Hoffmann erweist sich darin gleichermaßen als Saxophonist, Komponist und Arrangeur, der den Jazz nicht neu erfinden will, sondern …

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Indie-Rock mit Rückgrat: The Subways heute!

Mit „When I’m With You“ melden sich The Subways mit einem Album zurück, das weniger auf jugendlichen Überschwang setzt, dafür umso mehr auf Haltung, Erfahrung und einen klaren Blick nach vorn. Die britische Band, einst Inbegriff des ungestümen Indie-Rocks der Nullerjahre, klingt hier gereift, ohne ihre Energie einzubüßen. Es ist ein Album, das nicht zurückblickt, …

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