Auf den Punkt.!

 


Balbina – Punkt.

Eines sticht beim Hören der Musik der Balbina Monika Jagielska, die sich kurz Balbina nennt, auch beim vierten Album Punkt. heraus. Diese dunkle Stimme, die ein wenig an Alexandra erinnert, die in den 1960er Jahren mit Nummern wie Mein Freund der Baum, Akkordeon oder Zigeunerjunge große Erfolge feiern konnte. Darüber hinaus ist es immer wieder beeindruckend, was Balbina für Querverweise aufnimmt. Von Rammstein Nummern bis hin zu Titeln, die man in der Chill Out Area eines Clubs auflegen kann, befindet sich einiges im Repertoire der Berlinerin. Der Vergleich zu den Größen wie Björk oder Laurie Anderson kommt nicht von ungefähr, wird der Sängerin aber nicht in vollem Maße gerecht.

Mit persönlichen Texten ausgestattet, sind diese 14 Songs, wobei man die vier Zwischenspiele ausklammern sollte, einfach nur überragend und stechen aus der breiten Masse heraus. Wenn Balbina aus Sonne von Rammstein ein eigenes Stück macht oder ein Duett mit Herbert Grönemeyer singt, bei dessen 2015er Tour sie als Support glänzte, dann macht sie aus aus Punkt. eine absolute Empfehlung.

Man sollte sich mit dem Album beschäftigen, denn dann wird man mit Nummern wie Weit weg, der Kollaboration mit Ebow, dem Titelsong Punkt. oder dem zweisprachig performten Bluenote reich belohnt

Wer Balbina live erleben möchte, der sollte sich sputen. Entweder am 22.April in der Kulturkirche in Köln oder am 24.April 2020 im Admiralspalast in Berlin führt Balbina mit ihrer Band das neue Album Punkt. live auf.

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Text: Dennis Kresse

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