WHO SHOT SCOTT kündigt endlich sein Debüt-Album an. „Hairy“ erscheint am 05. Juni 2026 via Tenfold Records. Heute erscheint mit „Bad Girls“ eine weitere Vorab-Single, nachdem er bereits die Tracks „French Fever“, „LFTBU“ und „Problems In My Head“ erschienen.
„BAD GIRLS“ ist geprägt von üppigen Synthesizern, Neo-Soul-artigen Basslines und groovigen Drums. Damit betritt der Künstler selbstbewusst einen neuen Klangraum und setzt gleichzeitig seine Erkundung prägender Erfahrungen aus seiner Teenagerzeit fort.
Textlich greift „BAD GIRLS“ die emotionalen Folgen jugendlicher sozialer Hierarchien und den stillen Schmerz auf, der damit einhergeht, wenn man im Streben nach Popularität zurückgelassen wird.
Über „Bad Girls“ sagt Who Shot Scott:
“This song is a window back into my 15 year old self. I was a bullied kid, and at that time I had a really close platonic friendship with a girl at high school. We were inseparable until she started hanging with the ‘cool crowd’ and going to their parties. This was of course her right but the part that really hurt was when she started joining in with the others as they made fun of me. The hook ‘don’t you know bad girls do it better’ is written from her perspective, reflecting an identity she felt she had to adopt, abandoning the kind nature I believed was there, leaving me on the outside missing a friend I thought I knew. This song revisits that very specific teenage moment for me, it’s a reconstruction of the logic I had as a 15 year old and how I tried to process how quickly people can change when status gets involved.”
„Hairy“ ist ein Album, das auf den Narben der Jugend, den universellen Schwierigkeiten des Teenageralters und dem Feuer basiert, das diesen Schmerz in Kraft verwandelt. Mit seinen neun Tracks ist „HAIRY“ vor allem wild und lässt sich in keine Schublade stecken – in einem Moment wird man von ungefiltertem Punk-Rap-Chaos getroffen, im nächsten versinkt man in zerbrechlicher Selbstreflexion. Der Titel selbst stammt aus Jahren der Verspottung in seiner Schule wegen seiner Körperbehaarung, eine Erinnerung, die der Künstler aufgegriffen und zu einem Symbol für Trotz, Ironie und Stärke verdreht hat. Es ist ein Album, das von Extremen lebt und sich nicht scheut, dich gleichermaßen zum Grooven, Lachen und vielleicht sogar zum Weinen zu bringen.
Für WHO SHOT SCOTT ist dieses Projekt ebenso eine Rückeroberung wie ein Debütstatement. Nach zwei APRA Silver Scroll-Nominierungen, einer Japan-Tournee und einer Platzierung im globalen Trailer für Borderlands 4 weigert sich der Künstler weiterhin, eine polierte, „für die Musikindustrie optimierte” Version von sich selbst zu präsentieren. Stattdessen lehnt sich „HAIRY” an seine rauen Kanten und die Widersprüche, die seine Geschichte einzigartig machen, wobei die Ironie darin besteht, dass sie in ihrer Besonderheit für jeden, der sie hört, zutiefst nachvollziehbar wird. Ein Mittelfinger gegenüber Konformität und eine Einladung an alle, die sich jemals wie Außenseiter gefühlt haben. Es ist mutig, erfrischend unverschämt und festigt WHO SHOT SCOTT als eine der derzeit furchtlosesten Stimmen aus Aotearoa.
Text: Pressemitteilung
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