Im Märzen der Bauer die Pferde einspannt und wir vom Soundchecker.koeln sind auch unterwegs.
02.03.2026 Alice Merton – Die Kantine, Köln
Alice Merton machte sich die Fähigkeit, sich überall zu Hause zu fühlen, zum künstlerischen Prinzip – und schrieb damit eine beispiellose DIY-Erfolgsgeschichte. Ihr globaler Hit „No Roots“ war der Startschuss für eine Karriere mit über einer Milliarde Streams, zwei gefeierten Studioalben (MINT und S.I.D.E.S.) und EPs (No Roots und Heron), mehreren Platin-Auszeichnungen und Auftritten bei den größten Festivals (z.B. Coachella, Lollapalooza oder dem BST Hyde Park in London).
Mit ihrem dritten Studioalbum, Visions, teilt Alice, was ihr auf diesem Weg Halt gibt: das unbeirrbare Vertrauen in die eigene kreative Vision. Das Album taucht tief in die Themen Selbstbestimmung und Resilienz ein und zelebriert den Mut, dem eigenen Instinkt zu folgen. Visions ist eine zutiefst persönliche Erzählung darüber, wie Alice Momente des Zweifels überwand, sich weigerte, den bequemen Weg zu gehen, und stattdessen konsequent Entscheidungen traf, die sie als Künstlerin vollends repräsentieren – ein Weg, der bewusst nicht immer einfach oder von außen nachvollziehbar war.
02.03.2026 Labrassbanda Carlswerk Victoria, Köln
Die bayerischen Brass-Rebellen melden sich mit neuem Album und fulminanter Tour zurück! Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Brass, Pop, Techno und Ska, gepaart mit bayerischem Charme und einer ordentlichen Portion Punk-Attitüde, haben sie die Blasmusik revolutioniert und ein Millionenpublikum begeistert. Von „Habediehre“ über „Übersee“ bis hin zu „Europa“ – LaBrassBanda liefern einen Hit nach dem anderen und sorgen mit ihren energiegeladenen Live- Shows für legendäre Partys.
03.03.2026 Zartmann, Palladium, Köln
Mit seinem einzigartigen Sound, der mühelos zwischen Rap und Gesang wechselt, hat sich Zartmann längst einen Namen in der deutschen Musikszene gemacht. Spätestens seit seinem Hit „wie du manchmal fehlst“ feat. Ski Aggu und dem Erfolg seiner Debüt-EP „dafür bin ich frei“ (Platz 10 der deutschen Charts, über 140 Millionen Streams) gilt er als einer der spannendsten Newcomer des Landes. Erst kürzlich feierte er mit seiner Single „Tau mich auf“ nun auch seinen ersten Nummer-eins-Hit. Jetzt geht der Berliner Künstler den nächsten großen Schritt: Die Tour 2026 wird die bislang größte Tour seiner Karriere.
Zartmann ist bereit für die nächste Stufe seiner Karriere und bringt seine packenden Großstadtgeschichten nun auf noch größere Bühnen.
05.03.2026 Philip Simon & Tobias Mann – Grundlos gute Laune, Pantheon
Die beiden satirischen Trüffelschweine Philip Simon und Tobias Mann gehen mit Ihrem Kabarettpodcast auf Tour! Wie gewohnt wühlen sie sich kabarettistisch scharf und komödiantisch pointiert durch aktuelle und klassische Zitate aus Politik und Gesellschaft – dieses Mal sogar vor Publikum. Die Show wird selbstredend für die Nachwelt aufgezeichnet und in die digitale Welt gepuscht.
06.03.2026 Cäthe – Junkyard, Dortmund
Cäthes Konzerte sind eine Einladung dazu, die ganze Symphonie ironischer Zwischentöne menschlicher Tragik und Komik in ihre Love Language übersetzt, zu feiern: Alternative Pop, Rock, Jazz und Elektro begleiten die Party der Gefühle. Cäthe schafft mit ihrer Energie und zusammen mit ihrer Band live einen Raum, in dem Loslassen durch Verbindung wie die Lösung aller Probleme erscheint.
07.03.2026 Of Monsters and Man
2012 stürmte die isländische Indie-Folk-Band Of Monsters And Men mit ihrer im Dezember 2011 erschienenen Debütsingle „Little Talks“ die internationalen Charts und eroberte weltweit die Radios. Der Track ist mittlerweile milliardenfach gestreamt, mit etlichen Platin-Schallplatten zertifiziert und aus dem Jahr 2012 nicht mehr wegzudenken. Auf dem dazugehörigen Album „My Head Is An Animal“ finden sich mit „Dirty Paws“, „Mountain Sound“ und „King And Lionheart“ weitere Hits, die den Sound von Of Monsters And Men weltweit bekannt machten.
Nach zwei weiteren Alben veröffentlichen sie am 17. Oktober 2025 ihren neuen Longplayer „All is Love and Pain in the Mouse Parade“, den sie im Rahmen ihrer The Mouse Parade Tour 2026 live vorstellen. Anfang März gastieren sie dann auch für vier Deutschlandkonzerte in München, Köln, Hamburg und Berlin.
08.03.2026 Maximo Park, E-Werk
Es gilt rechtmäßig als eines der herausragendsten Debüt-Alben der 2000er – wenn nicht überhaupt: Mit „A Certain Trigger“ wirbelten Maxïmo Park die britische Musikszene auf wie kaum eine andere Band. Der Mix aus unverfälschter Punk-Attitüde, unwiderstehlichen Pop-Melodien, dem markanten Akzent und vor allem sehr viel Energie machte das Album sofort zu einem Klassiker. Nun feiert das Album 20-jähriges Jubiläum.
15.03.2026 The Divine Comedy, Stadthalle Köln
The Divine Comedy gehören mit ihrem einzigartigen Sound seit den 1990-ern zu den erfolgreichsten Chamber Pop Acts Großbritanniens. Songs wie die Platin-prämierte Single „National Express”, „Something For The Weekend”, „Our Mutual Friend”, „A Lady Of A Certain Age” und „To The Rescue” gehören zu den größten Hits der Gruppe, die seither 12 Alben und zwei Best Of Alben veröffentlicht hat und ihre Fans weltweit mit einem einzigartig orchestralen Pop-Sound begeistert.
2006 stieg die Gruppe mit dem Choice Music Prize ausgezeichneten Album „Victory For The Comic Muse“ erstmalig auch in die deutschen Albumcharts ein, was The Divine Comedy mit „Foreverland“ 2016 erneut gelang und eine erfolgreiche Renaissance der Band einleitete. Nach zuletzt zwei Top 5 Veröffentlichungen in den britischen Albumcharts kündigten The Divine Comedy ihr neues dreizehntes Album „Rainy Sunday Afternoon” an, das am 19. September erscheinen wird. Nach einer UK Tour im Herbst 2025 kommt die Gruppe im März 2026 auf ihrer European Tour nach Köln, Hamburg und Berlin.
16.03.2026 Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker – DOD – Pantheon, Bonn
DOD – das Programm, das so jäh durch die Pandemie im März 2020 gestoppt wurde, erfährt im Frühjahr 2025 eine Wiederbelebung. Die wenigen Termine mit diesem
Programm und auch vermehrte Nachfragenließen bei Gerd Dudenhöffer den Gedanken an eine Wiederaufnahme reifen.
Friedhofsglocken. Sonor. Düster. Plötzlich kaltweißes Licht. Heinz Becker kommt nach Hause, von der Beerdigung in die Küche. In seinem schwarzen Anzug; 5 Callas in der Hand: „Die hann ich vergesst, ins Grab zu schmeißen.“ Stattdessen liegen die nun auf dem Küchentisch.
Was will man machen!?
„Willsche noch’n Bier?“ Obligat – liebenswerte Frage – im früheren Leben.
Ab jetzt muss er selbst entscheiden. Vert
raute Routine? Weggebrochen. Nichts ist mehr, wie’s war. Sein Alltag –
kollabiert. Dazu diese Trauer. Kummervolle Nachdenklichkeit. Diese unbeholfene Ratlosigkeit. Und langsam beginnt er zu sinnieren, zu reflektieren, zu verarbeiten …
Seit über 30 Jahren spielt Gerd Dudenhöffer, das sensibilisiert-gespitzte Ohr unmittelbar auf bürgerliche Befindlichkeiten ausgerichtet, seine realsatirische, grotesk- authentische Kunstfigur als personifizierte Karikatur des bornierten, universellen Menschen wie du und ich, den Otto Normalverbraucher, den er pointiert entlarvt, mit perfektem Timing, sparsam gesetzter Mimik, bar jeder political correctness, immer natürlich mit herzhaftem, oft unfreiwilligem, weil ‚Heinz-typischem‘ Witz.
DOD – theatralisches „Kabarett noir“, stringent inszeniert, schwarz-weiß, hell-dunkel, geschickt die Balance wahrend zwischen Tragik und Komik. Tragikomisch eben. Denn Heinz ist Heinz. ‚Todsicher.
17.03.2026 Belle & Sebastian, Stadthalle Köln
Als Stuart Murdoch vor bald 30 Jahren in Glasgow seine Indie-Pop-Band Belle & Sebastian lancierte, geschah dies im Rahmen eines sozialen Projekts für Arbeitslose – Murdoch war damals selber aufgrund einer chronischen Erkrankung lange erwerbsunfähig und daher auf der Suche nach einer auch für ihn zu bewältigenden Beschäftigung. Trotzdem etablierte er sich so unbeabsichtigt wie zügig als herausragender Vordenker der gesamten Indie-Szene Großbritanniens.
Belle & Sebastian – seit dem Jahrtausendwechsel fast unverändert bestehend aus Murdoch (Gesang, Gitarre), Stevie Jackson (Gitarre), Chris Geddes (Keyboard), Sarah Martin (Gesang, Violine), Dave McGowan (Gitarre, Bass),
Bobby Kildea (Gitarre, Bass) und Richard Colburn (Schlagzeug) – gehören schon lange zu den wichtigsten Vertretern dieses Genres und feiern international enorme Erfolge. Fast jedes ihrer bislang zwölf Alben notierte in den Top 20 der UK- und den Top Ten der schottischen Albumcharts. Dabei gehören kommerzielle Erfolge nun wahrlich nicht zu den Prioritäten ihrer künstlerischen Arbeit; viel entscheidender ist die fortwährende Entwicklung ihres signifikant eigenen Songwriting- und Ästhetik-Gefühls.
18.03.2026 Jan Philipp Zymny – Pantheon
Comedy kann auch anders sein. Ungewöhnlich. Absurd. Verrückt.
„Illegale Straßentherapie“ ist das neue Comedyprogramm von Jan Philipp Zymny und genau das Richtige für Sie, wenn Sie das Besondere schätzen. Sie finden keinen Therapieplatz? Alle Wartelisten sind geschlossen? Jan Philipp Zymnys neues abendfüllendes Programm macht Ihre Lage auch nicht schlechter. Seien Sie dabei, danach haben Sie zwar immer noch keinen Therapieplatz, aber Sie hatten wenigstens einen schönen Abend.
Aufgrund vermehrter Nachfrage: Leider lehnen alle Krankenkassen ab, die Ticketkosten für Zymnys Show zu übernehmen. Wir finden: Wer Homöopathie finanziert, sollte eigentlich Sinn für Humor haben.
„Ich bin verrückt. Ich habe Dokumente, die das belegen.“
– Jan Philipp Zymny, Emotional Support Comedian
21.03.2026 CityLight, Gebäude 9, Köln
City Light Thief spielen am 21.03.2026, zehn Jahre und zwei Tage nach ihrem bis dato immer noch größtem eigenen Konzert, erneut im Gebäude 9 in Köln.
Während die Band von 2010 bis Ende 2019 nie viel, dafür aber immer konstant, auf den Bühnen des Landes unterwegs war, war das Tempo der letzten Jahre eher gemach. Nach dem dritten Album „Nothing Is Simple“ von 2018 und dem Ghost of Tom Joad-Cover „Into The Wild“ von 2019 ist keine neue Musik der Grevenbroicher Post-Hardcore-Whatever-Band erschienen. Das ist wirklich genug Pause – Jetzt gibt es neue Songs, sechs Stück, um genau zu sein.
Im März 2026 erscheint eine neue, fast halbstündige EP der Band. Und um die Veröffentlichung zu feiern, wagt man sich doch noch mal auf die große, und vielleicht schönste, Bühne Kölns.
Besonders stolz verkünden City Light Thief außerdem, dass sich ihre langjährigen Freunde von ASHES OF POMPEII nach zehnjähriger Bühnenabstinenz reformieren, um an diesem Abend mitzumischen!
Außerdem wird es einen weiteren, ganz und gar fantastischen Supportact geben, der an dieser Stelle noch nicht verraten wird.
22.03.2026 Die Sterne – Bürgerhaus Stollwerck, Köln
Im Jahr 2026 veröffentlichten Die Sterne ihr neues und dreizehntes Album „Wenn es Liebe ist“ sowie das Video zur aktuellen Single „Fan von Irgendwas“, auf dem sie die Aussage „Langeweile ist ein Pulverfass, am Ende wirst du Fan von Irgendwas“ zur Diskussion stellen und Reizdichte einer Gegenwart beleuchten, in der Aufmerksamkeit permanent umkämpft ist.
Fans von Die Sterne werden sich jedenfalls über die ausgedehnte Tour im März freuen!
24.03. dEUS – Bürgerhaus Stollwerck, Köln
In den 1990er-Jahren – genauer gesagt 1994 und 1996 – veröffentlichte die belgische Band dEUS mit ihren Alben „Worst Case Scenario“ und „In a Bar, Under the Sea“ zwei bahnbrechende Werke, die ihr eigenes Leben sowie das von tausenden Fans radikal und nachhaltig änderten. Heute gelten dEUS mit einer Diskografie von bisher acht Alben als vielleicht einflussreichste Rockband Belgiens. 2026 kehren sie auf ihrer Tour Worst Case Versus In A Bar zurück zu jenen beiden Alben, die ihre Karriere maßgeblich prägten. Nicht zwangsläufig von Anfang bis Ende gespielt, verspricht die Tour alle Hits der Platten sowie Tracks, die noch nie zuvor live gespielt wurden. In einem modernen Licht präsentiert, bieten dEUS mehr als nur eine nostalgische Reise in die Neunziger. Fans dürfen sich auf ein einzigartiges musikalisches Live-Erlebnis freuen, das sich vollständig den beiden Alben widmet und nur in ausgewählten Städten Europas zu sehen sein wird: Eine Show, die man aufgrund ihrer Einzigartigkeit nicht verpassen sollte. Im März kommen dEUS in der Besetzung mit Tom Barman (Gesang & Gitarre), Klaas Janzoons (Keyboard, Mandoline & Violine), Stéphane Misseghers (Schlagzeug), Alan Gevaert (Bass) und Simen Følstad Nilsen (Gitarre) nach Köln, Berlin sowie Frankfurt und werden Anfang April zudem in Hamburg live zu erleben sein.
27.3. Ohne Rolf – Pantheon Bonn
OHNE ROLF steht für pointierte Wortwechsel auf halbem Weltformat. Die vorgedruckten Plakate lassen auf den ersten Blick null Spontaneität zu.
Umso überraschender, dass es dem Duo immer wieder aufs Neue gelingt, die Grenzen ihrer Form auf wunderliche Art zu sprengen. Und das seit zwanzig Jahren.
Ein Grund zum Feiern? Fürs Publikum zweifellos! Doch die beiden verzetteln sich in ihrem sechsten Programm in kürzester Zeit: Soll überhaupt gefeiert werden und wenn ja, wie?
Erzählt von uns: