SLOW PULP – Neue Single „Not For Nothing“ | Auf Tour im Januar!

Die Chicagoer Band Slow Pulp präsentieren ihre neue Single und ein neues Video zu „Not for Nothing“ aus ihrem fieberhaft erwarteten dritten Album „Melodie“, das am 18. September über ANTI- erscheint. „Not for Nothing“, ist ein ruhiger Klaviersong, den Henry Stoehr über eine Reihe sich überschlagender Liebeskummererlebnisse geschrieben hat. Über das Arrangements aus Gitarre, Klavier und Banjo, das zwar würdevoll ist, aber dennoch an die Herzensstränge rührt, beugt sich die Altstimme der Sängerin Emily Massey, bricht jedoch niemals. Das dazugehörige Video unter der Regie von Ben Turok, wurde auf Film gedreht und fängt die Stimmung des Songs durch dunkle, satte Farben und fast traumhafte Bilder ein. Die durchgehend verwendete Audio ist eine Live-Aufnahme des Songs und bringt Masseys mitreißende Stimme zur Geltung, sodass die Fans einen Vorgeschmack darauf bekommen, was sie auf Tour erwartet. 

Stoehr erläutert „Not for Nothing“ wie folgt: „In diesem Song versuche ich einfach, sehr komplexe Gefühle nach außen zu tragen – das Gefühl, festzustecken, nicht in der Lage zu sein, meine Gefühle zu ändern, dass meine Emotionen mein Leben durchdringen, und den Herzschmerz darüber, dass sich mein Leben auf eine Weise verändert, die sowohl für mich als auch für andere unerwartet ist. Ich habe das Gefühl, dass so viele Menschen schon einmal etwas Ähnliches empfunden haben, und ich wollte einen Song schreiben, der die Menschen dort abholt, wo sie gerade stehen, und ihnen etwas Konkretes an die Hand gibt, an dem sie sich festhalten können, inmitten eines Gefühls, das schwer in Worte zu fassen ist.“

Slow Pulp ist eine in Madison gegründete und in Chicago ansässige Band, bestehend aus Emily Massey (Gesang/Gitarre), Henry Stoehr (Gitarre), Alex Leeds (Bass) und Teddy Mathews (Schlagzeug). Während des größten Teils der Zeit, die Slow Pulp in Chicago verbracht hat, stammten die Texte überwiegend von Massey. Für das Album „Melodie“ „haben Emily und ich wieder an die Art und Weise angeknüpft, wie wir zu Beginn unserer Zusammenarbeit gemeinsam Songs geschrieben haben“, sagt Stoehr, was letztendlich dazu führte, dass er fünf Songs auf dem Album schrieb. Ein Teil der Brillanz dieses Albums besteht darin, dass man ohne einen Blick auf die Mitwirkendenliste zu werfen, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob ein bestimmter Titel von Stoehr oder von Massey geschrieben wurde. Das gilt insbesondere für die Lieder, in die beide Autoren Teile ihrer Persönlichkeit einfließen ließen. 

Stoehr hat jedes Slow-Pulp-Album bis hin zu „Melodie“ produziert; für dieses arbeiteten sie mit dem Produzenten Elliot Kozel (Rosalía, Yves Tumor, Björk, SZA, Eartheater) zusammen. Kozel gilt in Wisconsin geradezu als Legende, und Stoehr, Mathews und Leeds waren alle als Fans seiner alten Band Sleeping in the Aviary aufgewachsen. „Melodie“ war zudem das erste Album, bei dem Massey im Aufnahmestudio dabei war. Als bekennender Kontrollfreak sagt Stoehr, dass es ihm anfangs schwerfiel, einen Teil dieser Macht abzugeben, doch er stellte schnell fest, dass die Aufteilung der Produktionsaufgaben mit einem vertrauten Bandkollegen und einem erfahrenen Profi bereichernd war. Die produktionstechnische Zusammenarbeit von Kozel, Stoehr und Massey führte zu einem Album, das Power-Pop-Euphorie, akustischen Herzschmerz und das Klangmeer dazwischen in Einklang bringt. 

Als sie mit der Arbeit an den Songs für „Melodie“ begannen, stellten Slow Pulp fest, dass sie dabei über ihre Beziehungen und ihr Leben der letzten Jahre nachdachten. „Man hat das Gefühl, dass sich der Kreis schließt, dass man wieder an Dinge anknüpft und sich durch sie verändert“, sagt Leeds. Auch ein Song sei so, glaubt er: „Er ist nicht nur eine Dokumentation dessen, was man fühlt, sondern auch ein Mittel, um zu verstehen, wie man sich fühlt.“

Text: Pressemitteilung

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