Reinhard Mey: „Ich singe um mein Leben“ – Oliver Kobolds warmherziges Portrait einer Musikerlegende!

Reinhard Mey ist eine Institution. Vielleicht hat er es nicht geschafft, den Wind zum Zuhören zu bringen und die Felsen zum Weinen – der Orpheus der Deutschen ist er trotzdem geworden. Wenn hierzulande jemand „Liedermacher“ sagt, fällt einem als allererstes Reinhard Mey ein. Doch was sind die Geschichten hinter den Liedern?

Vielleicht liegt Reinhard Meys größte Kunst darin, in seinen Texten ganz und gar individuelle Geschichten zu erzählen und es dabei trotzdem regelmäßig zu schaffen, das Einzelne in etwas Größeres zu verwandeln. In etwas, das für sehr viele Menschen Gültigkeit besitzt. Maikäfer fliegen durch diese Lieder, Bären durchstreifen sie, und gute Feen passen auf, dass die Dinge in Ordnung gehen. Leitmotive in den Texten und in der Musik weben Meys Autobiographie in Liedern zu einem dichten Netz, in dem sich zu verfangen ein Vergnügen ist.

»Ich möchte nie aufhören, zu versuchen, in Worte und Töne zu fassen, was ich sehe und höre«, hat Mey im Begleittext zum Livealbum Gib mir Musik! (2012) geschrieben. »Nie aufhören, mich zu erzürnen, mich rühren und trösten zu lassen, zu lachen – auch gern über mich. Ich möchte nie aufhören, zu beschreiben, zu erzählen, dass es das Glück wirklich gibt und dass es zerbrechlich ist.«

Oliver Kobold erzählt von Reinhard Mey und seinem Werk, das so vielen Menschen über die Zeit zu einem treuen Begleiter geworden ist. Von den frühen Chansons bis zu den Nr.-1-Alben der Gegenwart geht „Ich singe um mein Leben“ Meys Poesie auf den Grund und liefert zugleich eine umfassende Darstellung der schon mehr als sechzig Jahre währenden Bühnenkarriere – am 25. September erscheint mit „Schatzhauser“ das 30. Album von Reinhard Mey.

Ein inspirierendes Porträt, das nicht zuletzt von Reinhard Meys Mut handelt, unbeirrt eigene Wege zu gehen.

Text: Pressemitteilung

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