Philipp Johann Thimm mit The Red Door!

Mit „The Red Door“ veröffentlicht Philipp Johann Thimm sein zweites Soloalbum – und öffnet damit einen Raum, der persönlicher kaum sein könnte. Der Berliner Produzent, Multi-Instrumentalist und langjährige Weggefährte von Sascha Ring (Apparat) zeigt hier eine künstlerische Handschrift, die Clubkultur, Pop-Sensibilität und organische Instrumentierung selbstverständlich verbindet.

Die rote Tür steht sinnbildlich für Aufbruch und Einladung zugleich. Thimms musikalische Welt ist geprägt von Gemeinschaft: von Vertrauen, langjährigen Kollaborationen und einer großen künstlerischen Wahlfamilie. Dieses Prinzip durchzieht das gesamte Album. Zehn vielschichtige Tracks bewegen sich zwischen elektronischer Produktion, Indie-Ästhetik, Club-Energie und klassischen Elementen wie dem Cello.

Thimm ist seit Jahren prägende Kraft im Umfeld von Apparat, war als Cellist Teil internationaler Tourneen und ist inzwischen Co-Autor und Mitproduzent zentraler Veröffentlichungen wie „LP5“ und „Hum Of Maybe“. Auch Arbeiten für Film u.a. Tatort), Theater und Hörspiel gehören zu seinem Portfolio. Diese Erfahrung verdichtet sich auf „The Red Door“ zu einem eigenständigen Statement.

Mit „The Red Door“ veröffentlicht Philipp Johann Thimm sein zweites Soloalbum. Dabei ist er eigentlich alles andere als ein Solokünstler. Der Berliner Produzent, Musiker und Multi-Instrumentalist blickt auf eine beeindruckende Liste von Projekten, Aufführungen, Tourneen und Veröffentlichungen zurück, gemeinsam mit zahlreichen herausragenden Kolleg*innen. Zu den prominentesten Arbeiten zählen zweifellos die Werke, Stücke und Alben, die in Zusammenarbeit mit Sascha Ring alias Apparat entstanden sind. Doch dazu später mehr.

Zunächst zur roten Tür. Was bedeutet sie? Markiert sie den Eintritt in ein neues künstlerisches Stadium? Lädt sie dazu ein, bislang verschlossene Räume zu betreten? Oder steht sie sinnbildlich für eine neue Welt? Sicher ist: Die Welt von Philipp Johann Thimm ist bevölkert; dicht, lebendig, gemeinschaftlich. In nahezu allen Projekten, an denen er beteiligt ist, geht es um Nähe, Vertrauen und eine große Wahlfamilie. Mit ihm auf Tour zu gehen heißt, in jeder Stadt auf Freundinnen, Weggefährtinnen und musikalische Partner*innen zu treffen. Dieses Netzwerk begleitet ihn seit frühen Tagen, etwa als Mitglied der Band ABBY, in Ensembles, mit Bands – und es prägt auch die Arbeit und die Geschichte von „The Red Door“.

Beispielsweise die Zusammenarbeit mit seinem früheren Mitbewohner und Schlagzeuger Joda Förster, der in vielen von Philipps Projekten wieder auftaucht (wie bei „A Hum Of Maybe“ von Apparat, 2026). Die Bekannten auf den neuen Wegen stehen auch für Vertrauen, ein zentrales Motiv in Thimms Arbeit: Vertrauen in Musik, in Prozesse, ins gemeinsame Entstehen, beim Risiko, bei der Lust. Das hört man den zehn Songs des Albums an: Sie sind vielschichtig, bewegen sich zwischen Genres, öffnen und durchbrechen musikalische Räume. Clubtracks treffen auf Cello, Indie auf Pop, elektronische Produktion auf organische Elemente und Momentaufnahmen von Familie und Freunden, wie zum Beispiel eine alte Kassette die Philipp als Kind aufgenommen hatte und nach Jahrzehnten im Keller seiner Mutter wiederfand. Besonders eindrücklich verbinden all diese Elemente auf der Bühne – von Festivalflächen bis zu Clubnächten, von internationalen Shows bis zu intimen Konzerten. Philipp Johann Thimm ist ein Reisender, eher Backpacker als Geschäftsmann – neugierig, offen, stets eine zusammenführende Kraft.

Der Opener „Have You Ever“ bündelt diese Facetten sofort: ein euphorischer Track mit klarer Clubenergie, der sich zugleich hinter der roten Tür in eine Pop-Hymne verwandelt. „Have you ever thought of being another…“ eine Zeile, die nachhallt. Den Feature-Reigen eröffnet hier KOKA, geboren in Albanien, aufgewachsen in Berlin, klassisch ausgebildet in Athen. Ein somehow typische Landkarte für dieses Album, denn ihre Stimme setzt den Ton für ein Album, das gleichermaßen familiär wie international ist.

Mit „Joyness“, dem Fokus-Track und erstem von drei Features des in Berlin lebenden Sängers Jamal Dilmen, rückt die Frage nach Identität in den Mittelpunkt: die Hoffnung, sich in einer rauer werdenden Welt nicht zu verlieren. Überhaupt kreist das Album um Liebe und Zuneigung, um Verständnis und Fürsorge. „The Red Door“ wirkt dabei wie ein utopisches Zukunftskapitel – offen, neugierig, verbindend. Jamal ist auch auf „On The Rocks“ und dem Titelsong zu hören, und immer wieder dreht sich das Album forschend und spielerisch um die eigene Achse. „Ma Core“ mit dem Berliner Sänger Raz Ohara sticht ebenfalls heraus. Ohara, langjähriger Wegbegleiter von Apparat und prägende Stimme auf Alben wie „Silizium“ und „Walls“, bringt seine unverwechselbare Klangfarbe ein. Ein Ausnahmesänger, der dem Album zusätzliche Tiefe verleiht.

Philipp Johann Thimm stieß als Teil der erweiterten Streicherbesetzung zu Apparats Album-Tour von „The Devils Walk“ (Mute Records) und stand als Cellist mit Christoph Mäckie Hamann auf europäischen Bühnen. Inzwischen ist er Sascha Rings Co-Autor und Mitproduzent, mitverantwortlich für Alben wie „LP5“ und „Hum Of Maybe“ sowie für zahlreiche Arbeiten im Bereich Film und Theater. Für „LP5“ gab es sogar eine Grammy-Nominierung. Es folgten Projekte für ARD, WDR, Deutschlandfunk, Deutsches Theater, Berliner Ensemble und Hörspielproduktionen mit Judith Lorentz. Die Liste ließe sich forsetzen. So komplex Thimms Hintergrund ist, so klar wirkt das Album in seiner Essenz. Der Schlüssel liegt im erweiterten Familienbegriff.

Philipp Johann Thimm ist ein Familienmensch – als Vater, als klassisch ausgebildeter Cellist, vor allem aber im künstlerischen Miteinander. Er ist Teamplayer, Mitdenker, Mitgestalter. Musik bedeutet für ihn Zusammenarbeit: gemeinsam schreiben, produzieren, erleben. In der Apparat-Band übernimmt er längst leitende Aufgaben, arrangiert und strukturiert vielschichtige Kompositionen. Dieses Prinzip setzt sich auf seinem Soloalbum fort – zahlreiche Gäste finden hier selbstverständlich zusammen.

Auch Aska Matsumiya aus Los Angeles, seine langjährigen Freunde Ela Puc sowie s.0.d (Sänger der Bands ABBY und GHEIST), seit Jahren im kreativen Austausch mit Thimm, sind Teil dieses musikalischen Dialogs. Ihre Zusammenarbeit steht exemplarisch für einen Prozess, der nicht auf schnelle Ergebnisse abzielt, sondern auf kontinuierlichen Austausch. Entstanden ist „The Red Door“ immer wieder zwischen anderen Projekten – ein Spiegel moderner Musikerexistenz, in der sich Aufgaben überlagern und Kreativität dennoch Raum sucht. Gerade darin liegt die Kraft des Albums: Es ist ein bewusstes Durchschreiten dieser Tür. Ein klares Statement.

Gemischt wurde das Album von Samuel Wiese sowie von Sascha Ring selbst, gemastert von Mike Grinser bei Manmade Mastering. Verlegt wird es vom Apparat-Umfeld Random Musick. Erscheinen wird es auf dem Berliner Label Monkeytown, gegründet von Gernot Bronsert und Sebastian Szary, auf Empfehlung von Sascha Ring und Daniel Meteo. Eine passende Heimat: Clubkultur trifft Poparchitektur, epische Momente auf leise Töne, elektronische Flächen auf organische Tiefe.

Dieses Album zu entdecken heißt, ein sorgfältig geschnürtes Paket zu öffnen – voller Energie, Vertrauen und gemeinsamer Vision – und eine rote Tür zu öffnen…

On Tour:

17.04. — Florence, Italy — Bright Festival
23.04. — Munich, Germany — Das Neue Dings
02.05. — Tankwa Karoo, South Africa — AfrikaBurn
10.05. — Bonjuk Bay, Turkey — Elidium Festival
13. – 17.05. — Bodrum, Turkey — Harvest Festival
27.05. — Berlin, Germany — Listening Session / Lilium
29.05. — Berlin, Germany — Album Release / Ipse & Mahalla
13.06. — Germany — Pura Vida Festival
28.06. — Lärz, Germany — Fusion Festival
05.07. — Château des Vaux, France — Wuza Castle Festival
11.07. — Kapan, Armenia — Kapan Festival
01.08. — Mosel, Germany — Lott Festival
02.08. — Garbicz, Poland — Garbicz Festival
11.12. — Pattaya, Thailand — Wonderfruit Festival
13.12. — Bangalore, India — Echoes of Earth Festival

Weitere Infos: https://linktr.ee/Philipp_johann_thimm

Text: Pressemitteilung

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