Das Montreux Jazz Festival wird 60 und feiert dieses Jubiläum vom 3. bis 18. Juli 2026 mit einem ebenso vielseitigen wie generationenübergreifenden Programm. Nach zwei Jahren unter freiem Himmel kehrt das Festival zurück in seine ikonischen Spielstätten, das Stravinski Auditorium und das Montreux Jazz Lab, eingebettet in ein neu gestaltetes Kongresszentrum.
Zwischen diesen beiden Bühnen entfaltet sich ein Line-up, das mühelos Kontinente, Genres und Generationen verbindet. Newcomer treffen auf globale Popstars, Jazzlegenden auf prägende Figuren aus Rock und Hip-Hop. Ergänzt wird das Programm durch eigens entwickelte Projekte sowie Referenzen an die eigene Festivalgeschichte. Tickets sind ab Mittwoch, 1. April, 12:00 Uhr erhältlich.
Back to the roots – und doch weitergedacht
Zum 60. Geburtstag besinnt sich das Festival auf seine DNA: intime Konzertmomente, herausragende Akustik und die besondere Nähe zwischen Künstler:innen und Publikum. Gleichzeitig bleiben die Entwicklungen der letzten Jahre sichtbar. Die erweiterte Festivalfläche entlang der Seepromenade bleibt bestehen und schafft Raum für Gastronomie, Begegnung und kostenlose Bühnen. Auch visuell setzt die Jubiläumsausgabe ein starkes Zeichen: Das Artwork stammt vom Schweizer Designer Kévin Germanier. Inhaltlich stehen maßgeschneiderte Shows, einmalige Kollaborationen und Abende mit besonderer Symbolkraft im Mittelpunkt.
Den Auftakt im Stravinski Auditorium gestaltet RAYE mit einer exklusiv für Montreux entwickelten Show inklusive Special Guests. Das in Zusammenarbeit mit Audemars Piguet entstandene Projekt verwandelt den Raum in ein völlig neues Bühnenkonzept. Im Montreux Jazz Lab eröffnet Eddy de Pretto mit der Premiere von „Lonely Club“, einer Verbindung aus Musik und zeitgenössischem Tanz. Den Abschluss bildet Cerrone mit seinem orchestralen Projekt „Disco Symphonic“.
Pop, Ikonen und globale Sounds im Stravinski Auditorium
Das Stravinski bleibt das Herzstück des Festivals und wird einmal mehr zum Treffpunkt der internationalen Poplandschaft. Künstler:innen aus Johannesburg, Skandinavien, den USA, Großbritannien und Spanien bringen ihre Sounds an den Genfersee. Mit dabei sind unter anderem PinkPantheress und Zara Larsson, die mit „Stateside“ derzeit weltweit die Charts prägen. Auch Tyla, die mit „Water“ Amapiano global etabliert hat, sowie Conan Gray und Lewis Capaldi gehören zum Line-up. Hinzu kommen prägende Figuren der Popgeschichte: Moby gibt sein Montreux-Debüt, Nick Cave & The Bad Seeds bringen ihre unverwechselbare Intensität auf die Bühne, und Jovanotti steht für Jahrzehnte musikalischer Grenzüberschreitung.
Ein besonderes Highlight: The Isley Brothers, deren Einfluss von den Beatles bis zu Kendrick Lamar reicht, treten erstmals in Montreux auf. Ergänzt wird das Programm von The Roots mit ihrem jazzinspirierten Hip-Hop. Auch Groove steht im Fokus: Vulfpeck treffen auf Loyle Carner, während GIVĒON und John Legendzwei Generationen moderner Crooner zusammenbringen. Den Abschluss am 18. Juli bestreiten zwei Ikonen: Van Morrison und James Taylor.
Das Lab: Experimente, Jazz und Grenzgänge
Das Montreux Jazz Lab bleibt der Ort für künstlerische Risiken und neue Formate. Neben internationalen Acts wie Agnes Obel, Selah Sue und Dermot Kennedy setzt das Programm verstärkt auf genreübergreifende Ansätze. Zwei besondere Jazzabende verwandeln das Lab in einen Club: Marcus Miller würdigt das 100. Jubiläum von Miles Davis, während Charles Lloyd seine eigene Montreux-Geschichte reflektiert. Ergänzt wird das Programm durch Gregory Porter. Elektronische Musik, globaler Pop und frankophoner Rap runden das Bild ab – von Hyperpop bis Reggaeton, von Indie bis Soul.
Mehr Raum, mehr Perspektiven
Mit der Rückkehr ins modernisierte Kongresszentrum gewinnt das Festival nicht nur an Komfort, sondern auch an Klarheit. Neue Zugänge, größere Terrassen und eine optimierte Wegeführung sorgen für ein offeneres, lebendigeres Besuchserlebnis. Gleichzeitig bleibt die erweiterte Festivalroute entlang des Sees bestehen. Neue Spielstätten, darunter ein neu konzipierter Club für elektronische Musik sowie ein sommerlicher Treffpunkt im Parc Vernex, werden demnächst mit der Ankündigung des kostenlosen Programms vorgestellt.
Text: Pressemitteilung
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