Manuela veröffentlicht am 05. Juni 2026 ihr neues Album „Ultraviolet“!

Manuelas selbstbetiteltes Debütalbum erschien 2017 bei Lost Map – ein fröhliches Juwel aus mitreißendem, schrägem DIY-Pop, das auf 12-Zoll-Vinyl längst vergriffen ist. Es erhielt breite Unterstützung und Lob von Medien wie Pitchfork, Stereogum, Drowned in Sound, The Line of Best Fit, The Skinny und anderen, und die Band trat auf Festivals wie dem Londoner Field Day, dem Hidden Door in Edinburgh und dem Festival Marvin in Mexiko-Stadt auf und nahm eine unvergessliche Live-Session für Marc Riley bei BBC 6 Music auf.

2019 zogen Manuela und ihre Familie von London nach München. „I concentrated more on my visual art and spent more time teaching and lecturing art. Also, both my kids have become excellent judokas and so I have spent a lot of time watching judo competitions… life!“

Ultraviolet “didn’t just slip out,“, sagt Manuela. „It grew. This record is a living thing. It breathes and has emotions.“ Vollständig in Bayern geschrieben, mit der Folklore und Ornamentik der katholischen Kultur als stille Kulisse (“the echoey sounds of those empty churches, ideas of morality and god”), ist es ein Album, das von Synth-Experimenten, dem Chanson der 1960er Jahre und der schwungvollen Orchestrierung des klassischen Kinos geprägt ist. Es wurde in den Mastermix Studios in München aufgenommen, produziert und arrangiert von Manuela, Nick und Polina Lapkovskaya, und enthält Beiträge einer hochkarätigen Besetzung von Freunden und Mitstreitern aus der Musikszene von nah und fern. Dazu gehören die Bassistin und Keyboarderin Lapkovskaya, der Schlagzeuger und Gitarrist Erol Dizdar, der Slide-Gitarrist Luke Cyrus, der Gitarrist William Rees (Mystery Jets) sowie die Backgroundsängerinnen Paulina Nolte und Laetitia Sadier (Stereolab). „The storytelling is coarse in places but you could bathe in some of those sounds“, sagt Manuela. „There is a richness to the music, an attitude of generosity from each person who contributed. It’s that attitude I take away from it. Radical tenderness and optimism.“

„Regrets“ ist ein mitreißender, traumhafter Wirbel aus funkelnden Synthesizern und schwebenden Orchesterklängen mit einer Atmosphäre à la „Twin Peaks“ und wurde von der in London und München ansässigen Sängerin und Songwriterin Manuela Gernedel aufgenommen. Der Titel wurde gemeinsam mit Nick McCarthy (Franz Ferdinand) geschrieben und von Nick McCarthy und Polina Lapkovskaya produziert. Der Titel wurde im April im Rahmen des PostMap Club-Abonnementservices von Lost Map veröffentlicht (zusammen mit einem düster-verträumten Remix von Naum Gabo) und kann ab sofort gestreamt und geteilt werden. Er stammt aus Manuelas bevorstehendem, unglaublichen zweiten Album „Ultraviolet“ – neun ironische Art-Pop-Songs voller verspieltem Humor, funkelnder Produktion und üppiger Arrangements, von denen man sich vollkommen mitreißen lassen kann. „Regrets“ folgt auf die Veröffentlichung der Singles „Hyena“ und davor auf Manuelas erste neue Musik seit 2017, „Coniine“ (mit Gastgesang von Laetitia Sadier, Sängerin der legendären anglo-französischen Avant-Pop-Band Stereolab, die Manuela im Frühjahr 2025 bei Konzerten in ganz Europa supportete).

„Hyena“ ist ein unwiderstehlicher Ausschnitt aus elliptischem Synth-Funk, inspiriert von einer Kurzgeschichte der surrealistischen Schriftstellerin Leonora Carrington, und wird von Manuela als „dirty soul… the piano faces off against the drums“ beschrieben. Mit Gastgesang von Laetitia Sadier ist „Coniine“ eine bittersüße Ballade über Gift, Tod, Schönheit und Unschuld. „Laetitia is an icon!“, sagt Manuela. „I first met her when she came to a gig we played in a pub in London’s New Cross with about 15 people watching. She arrived for the second song or so and stood face to face with me for the rest of the gig. She is a great friend of the band and recorded some extremely beautiful vocals.“

„Lullux“ beschwört das herauf, was Manuela als „fantastical version of London… glamour, ambition, rot, debauchery and gambling“. Sein geschickt hymnischer Refrain zitiert eine denkwürdige Zeile aus John Cassavetes’ Filmklassiker „Opening Night“: „the number one question: ‘is she winning or is she losing?“ In den epischen Eröffnungsakkorden des Titelsongs von „Ultraviolet“ schimmert ein Hauch von Princes „Purple Rain“ durch, der den vielleicht eindringlichsten und unvergesslichsten Hook des Albums enthält, den schwebenden, zauberhaften Refrain: „demon angel / ultraviolet“. Inspiriert von der Philosophie Simone Weils ist der Abschluss-Track „Roses“ ein verzerrter Country-Song mit einem wunderbaren, glitzernden Gitarrensolo von Erol Dizdar. Er beschließt Ultraviolet mit einer nachklingenden Note von befleckter Liebe und unerschütterlichem Optimismus.

„The theme that runs throughout is describing a twilight world“, sagt Manuela. „The space beyond the physical realm: the ether, which we are fully aware of but can’t prove it exists. This is why the album is titled Ultraviolet – using ultraviolet light as a reference: a scientific occurrence which the human eye can’t perceive. We just have to trust that which we know.“

Über die Entstehung von Ultraviolet sagt Nick: „After we recorded the band we went back in and took bits out and added strings and synths and samples and of course amazing vocals. The lyrics are something very special. Something you don’t hear every day. Bizarre, weird, beautiful and moving. All the things I love.“

Die Österreicherin Manuela und der in Großbritannien geborene Nick machen gemeinsam Musik, seit sie sich Ende der 90er Jahre auf einer Sommerparty eines Jugendclubs in Bayern, wo sie beide aufgewachsen sind, kennengelernt haben. Einige Jahre später zogen sie gemeinsam nach Glasgow, nachdem Manuela, die bildende Künstlerin ist, einen Studienplatz an der Glasgow School of Art im Fach Malerei erhalten hatte. Während ihrer Zeit in Glasgow trat Manuela mit der Band White Nights auf, die eine 7“-EP über Paul Thompsons Label NEW! veröffentlichte. Nick schloss sich anschließend Franz Ferdinand an, verkaufte Millionen von Platten und tourte um die Welt, während er weiterhin gemeinsam mit Manuela als Box Codax sowie ihrem langjährigen Freund Alexander Ragnew Musik machte und zwei vielbeachtete Alben veröffentlichte: „Only An Orchard Away“ im Jahr 2006 und „Hellabuster“ im Jahr 2011.

Text: Pressemitteilung

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