LudoWic: Mit Berq im ZDF Magazin Royale, diese Woche zwei Konzerte in Deutschland!

Der niederländische Musiker LudoWic war am Freitag gemeinsam mit Berq bei Jan Böhmermann zu sehen. In dieser Woche präsentiert er sein aktuelles Album „NUNC STANS“ bei zwei Deutschlandkonzerten. Die Berliner Show ist bereits ausverkauft.

Ein Instrument aus den Anfängen der elektronischen Musik, ein Auftritt im deutschen Fernsehen und zwei Konzerte, bei denen Vergangenheit und Zukunft der elektronischen Musik aufeinandertreffen: Für den niederländischen Musiker und Komponisten LudoWic sind es ereignisreiche Tage. Am vergangenen Freitag (23. Oktober) stand er gemeinsam mit Berq für einen Auftritt im „ZDF Magazin Royale“ auf der Bühne. Diese Woche führt ihn seine aktuelle Tour nach Leipzig und Berlin.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Instrument, das fast ein Jahrhundert Musikgeschichte in sich trägt und dennoch erstaunlich gegenwärtig klingt: das Trautonium. 1929 in Berlin entwickelt, gehört es zu den frühesten elektronischen Musikinstrumenten überhaupt. Anders als bei einem herkömmlichen Synthesizer werden die Töne nicht über eine Klaviatur, sondern durch Berührung eines Drahtes erzeugt. Das ermöglicht fließende Tonhöhen und einen unmittelbar körperlichen Umgang mit Klang.

LudoWic zählt zu den wenigen Musikern weltweit, die sich intensiv mit diesem außergewöhnlichen Instrument beschäftigen. Wie zeitgemäß das Trautonium klingen kann, zeigt auch seine Zusammenarbeit mit Berq: Für dessen kommendes Album „TRAUTONIUM“ spielte LudoWic das Instrument auf sämtlichen Songs ein und arbeitete an mehreren Stücken als musikalischer Partner mit.

„Der gemeinsame Auftritt mit Berq beim ZDF Magazin Royale war eine besondere Erfahrung. Das Trautonium hat eine faszinierende Geschichte in Deutschland, aber für mich ist es weit mehr als nur ein historisches Instrument. Es hat eine ganz eigene Stimme, einen unverwechselbaren Klang und Ausdrucksmöglichkeiten, die auch heute noch absolut einzigartig sind.“ LudoWic

Dass LudoWic weit mehr ist als ein Bewahrer historischer Klangtechnik, zeigt sein im September veröffentlichtes Album „NUNC STANS“. Entstanden während vier Monaten weitgehender Isolation, beschäftigt sich die Platte mit Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit. Zwischen analogen Synthesizern, Tonbandmaschinen, Gongspeakern und dem Trautonium entwickelt LudoWic eine eigenständige Klangwelt, in der Ambient, experimentelle Elektronik und cineastische Kompositionen ineinanderfließen.

Auch live steht das unmittelbare Entstehen der Musik im Vordergrund. Statt vorprogrammierter Abläufe setzt LudoWic auf ein komplexes analoges Instrumentarium, dessen Klänge er auf der Bühne in Echtzeit formt, verändert und miteinander verbindet. „Der gemeinsame Auftritt mit Berq beim ZDF Magazin Royale war eine besondere Erfahrung. Das Trautonium hat eine faszinierende Geschichte in Deutschland, aber für mich ist es weit mehr als nur ein historisches Instrument. Es hat eine ganz eigene Stimme, einen unverwechselbaren Klang und Ausdrucksmöglichkeiten, die auch heute noch absolut einzigartig sind.“ LudoWic

Heute Abend spielt LudoWic im Leipziger Kupfersaal. Zwei Tage später, am Mittwoch, 28. Oktober, folgt das Konzert in der Kuppelhalle des Berliner silent green Kulturquartiers. Die Berliner Show ist bereits ausverkauft.

Text: Pressemitteilung
Credit: ZDF / Annalena Puetz