Am 02. September 2026 erscheint das Krimidebüt von Martin Buchholz: Die Kabarettlegende legt mit »Röslein, Röslein, Röslein – tot« ein spannendes Mordsvergnügen mit satirischer Raffinesse vor.
Buchholz, der sich auch als Schriftsteller, Journalist und Essayist einen Namen als scharfsinniger Denker, gebildeter Humorist und streitbarer Geist gemacht hat, verschmilzt in seinem ersten Kriminalroman Ermittlung mit Satire. Mit Freude am Spiel mit Sprache und Klischees des (Fernseh-)Krimis persifliert der Altmeister der sprachlichen Dekonstruktion ein Genre. Und zieht darüber hinaus genüsslich den hauptstädtischen Medienzirkus durch den Kakao der literarischen Ironie.
Mit der selbstbewussten feministischen Nachwuchsermittlerin Irina Schultz und dem in die Jahre gekommenen und zum sarkastischen Mansplaining neigenden Kommissar und Cineasten Bruns erschafft Martin Buchholz ein Ermittlungsduo mit Screwball-Appeal. Im Fall imitiert ein Serienmörder (oder eine Serienmörderin?) eine effekthascherische Fernsehserie über eine Mordserie – die Ermittlungen führen rasch in die zynische Welt der Berliner Medienprominenz und in die Kreise rechten Kulturkampfes. Ein Debüt, das Lust auf mehr macht.
Text: Pressemitteilung
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