KEVIN MORBY teilt zweiten Song vom neuen Album!

KEVIN MORBY veröffentlicht mit „Die Young“ heute die zweite Single samt Video aus seinem achten Studioalbum „Little Wide Open“, das am 15. Mai via Dead Oceans erscheint. Nach der ersten Single „Javelin“ ist „Die Young“ ein Midtempo-Stück mit einem von Violinen geprägten Arrangement von Mat Davidson (BIG THIEF, ADRIANNE LENKER). In den Strophen erinnert sich MORBY an frühere Unbedachtheit und bringt zugleich Dankbarkeit zum Ausdruck: „Crashed the ranger in a ditch, Louisiana Texas state line // Thank god that we didn’t die young // Caleb blew the windshield driving outta Boone one summer afternoon // Thank god that we didn’t die young.“ Das begleitende Video zu „Die Young“ wurde von Zak Gorsuch, Chantal Anderson und MORBY selbst inszeniert und zeigt MORBY, wie er durch Sonnenblumenfelder wandert.

„Ein großer Teil dieses Albums ist für mich eine Reflexion über meine Zeit unterwegs als Erwachsener“, erklärt MORBY. „Als tourender Musiker zu arbeiten, hat mitunter zu einem komplizierten Lebensstil geführt und sich in vielerlei Hinsicht auch als ziemlich gefährlich erwiesen. Ich habe mit 19 angefangen, das professionell zu machen, und manchmal kann ich kaum glauben, dass ich 20 Jahre später immer noch hier bin. Dieser Song ist eine Liebeserklärung nicht nur an das Unterwegssein und all meine Reisebegleiter*innen der vergangenen zwei Jahrzehnte, sondern auch an Katie, die ich kennengelernt habe, als wir beide noch sehr jung Shows gespielt haben. Manchmal ist es erstaunlich, einen Schritt zurückzutreten und sich daran zu erinnern, wo wir angefangen haben und wo wir heute stehen – sowohl als romantische Partner als auch als Songwriter.“

Im Sommer 2024 lud Aaron Dessner KEVIN MORBY ein, THE NATIONAL bei ihrem Konzert im Londoner Crystal Palace Park zu supporten. Kurz darauf – Dessner befand sich gerade in einer bemerkenswerten Kreativphase und hatte jüngst Alben für TAYLOR SWIFT, ED SHEERAN und GRACIE ABRAMS produziert – meldete er sich bei MORBY mit dem Wunsch, dessen nächstes Album zu produzieren. Die beiden begannen Anfang 2025 in Dessners Long Pond Studio in Stuyvesant, NY mit den Aufnahmen, die sie im September desselben Jahres abschlossen.

Auf dem Album sind zahlreiche Mitwirkende zu hören, darunter Aaron Dessner selbst, der verschiedene Instrumente spielt, sowie Amelia Meath, Justin Vernon, Katie Gavin, Lucinda Williams, Mat Davidson, Meg Duffy, Oliver Hill, Rachel Baiman, Stuart Bogie, Tim Carr, Andrew Barr, Benjamin Lanz, Colin Croom und Tom Moth. MORBY beschreibt „Little Wide Open“ als dritten Teil einer unbeabsichtigten Trilogie, die mit „Sundowner“ (2020) und „This Is A Photograph“ (2022) begann – zwei Alben, die seine Zeit im Mittleren Westen dokumentieren, nachdem er nach Kansas City zurückgekehrt war.

Dieses Mal hebt Dessners Produktion MORBYs Songs auf ein neues Level, ohne dabei den Kern der Stücke aus den Augen zu verlieren. In MORBYs Songwriting wie auch in DESSNERs Produktion liegt eine neue Klarheit und Selbstsicherheit, die an TOM PETTYs Klassiker „Wildflowers“ aus dem Jahr 1994 erinnert. Mittlerweile lebt MORBY überwiegend in Los Angeles – und die Atmosphäre, die „Little Wide Open“ durchzieht, hat sich spürbar verändert. Ein Gefühl des rastlosen Aufbruchs, des Voranstürmens in etwas Neues. Eine Zukunft, noch ungetestet, aber unvermeidlich.

MORBY zum neuen Album: „„Little Wide Open“ spielt vor einem Panorama aus verschlungenen Highways, Kleinstädten, Wegkreuzen, Rock’n’Roll-Romantik, Schmetterlingen im Bauch, dem Leben als amerikanischer Entertainer, Econoline-Vans und vielem mehr“, erklärt MORBY. „Es ist ohne Zweifel mein persönlichstes und verletzlichstes Werk. Aaron hat es fantastisch verstanden, mich davon abzuhalten, zu viele Verzierungen einzubauen, und die Songs stattdessen atmen zu lassen. Trotz seines Titels ist dieses Album tatsächlich sehr weit offen.“

Die vielfach gefeierte Autorin Rachel Kushner – eine Freundin von MORBY – hat ein beeindruckendes Essay über „Little Wide Open“ verfasst, mit dem Titel „Field Guide to the North American Troubadour“. Da ihre kunstvolle Sprache nicht zerschnitten oder verkürzt werden sollte, könnt ihr den vollständigen Original-Text ihres Essays hier lesen.

KEVIN MORBY on Tour:
12. Juli 2026 Köln, Even Flow Festival
14. Juli 2026 CH-Zürich, Rote Fabrik*
16. Juli 2026 A-Feldkirch, Poolbar Festival*
17. Juli 2026 A–Wien, Simm City*
18. Juli 2026 München, Technikum*
(*) mit Special Guest

Text: Pressemitteilung

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