KAMERA veröffentlicht seine neue Single „Softness“ inklusive Musikvideo

Fast beiläufig und doch klar in der Aussage schweben die ersten Zeilen von „Softness“ über einen sanft pulsierenden Synthesizer-Groove ins Ohr. „Hör mal bitte zu, Daddy!“, fordert KAMERA die Hörenden sanft, aber bestimmt zur Aufmerksamkeit auf. Warm und analog, fast wie ein Atem aus Maschinen, öffnet die erste Single des kommenden Albums *Cyborg Love* als melancholisch-warmer, soulful Synthpop die Tür in KAMERAs Welt: eine schimmernde Poplandschaft zwischen Mensch und Maschine, Soul und Synthesizer.

Der Song erzählt von einer neuen Idee von Stärke: „Du bist der hot shit, wenn du soft bist.“ Verletzlichkeit wird hier nicht versteckt, sondern gefeiert – als Haltung, als Mut, als Möglichkeit. „Ein paar aus meiner Crew, Daddy / wurden von ihren Daddys hart gemacht / aber du, Daddy / du kannst der sein, der das anders macht“, singt KAMERA. Und: „Ich liebe deine Softness.“

KAMERA ist das Herzensprojekt des Bremer Künstlers Felix Reisel, der als Sänger, Performer, Komponist und Produzent Pop,Theater und elektronische Klangforschung miteinander verbindet. Seine Songs bewegen sich zwischen soulful Indie-Pop, Hip-Hop-Einflüssen und analoger Elektronik. Maschinen werden dabei zu Mitspielern – zu einer Band aus Synthesizern, Samplern und Drum Machines, in deren Schaltkreisen überraschend viel Gefühl steckt.

„Softness“ von KAMERA erscheint am 20.3.2026 als erste Single des zugehörigen Albums „Cyborg Love“ (26.06.26) bei Hey!blau Records.

„Man kann hören, welche Musik der Mulitinstrumentalist im Herzen mit sich herumträgt: Marvin Gaye, David Bowie und den New Yorker HipHop der Neunziger, dazu noch die Intelligent Dance Music der letzten dreißig Jahre. Alles das sind nicht einfach coole Referenzen, sondern spürbar Herzensangelegenheiten. Soul-Musik, im weitesten Sinne, die heilen will: ‚Jeder Ton von Curtis Mayfield wirkt mehr als Aspirin‘. […] KAMERA ist Theater und Klangforschung und funktioniert trotzdem als unmittelbar spürbare Popmusik. Im Ergebnis einer der vielfältigsten und schillerndsten deutschsprachigen Pop-Entwürfe der letzten Jahre.“
(Benjamin Moldenhauer)

Felix Reisel baut Welten – auf Theaterbühnen, im Tonstudio und in der Popmusik. Mit seinem Pop-Act KAMERA verwandelt der Bremer Künstler Songs in kleine Bühnenstücke und Konzerte in performative Räume: eine eigenständige Mischung aus Indie-Pop, Soul, elektronischer Klangästhetik und Theater.

Auch jenseits von KAMERA bewegt sich Reisel im Spannungsfeld von Musik, Performance und Theater. Er studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit den Schwerpunkten Musik, Theater, Literatur und Medien an der Universität Hildesheim und schloss mit Diplom ab. Heute lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Bremen.

In seinem Werk verbindet Reisel unterschiedliche Disziplinen zu einer klar erkennbaren Handschrift. Besonders deutlich wird das in KAMERA: Hier vereint er seine Arbeit als Sänger und Performer, Komponist und Texter, Multiinstrumentalist und Produzent – und prägt zugleich maßgeblich das visuelle Erscheinungsbild. In den vergangenen Jahren hat er KAMERA, gefördert unter anderem durch Stipendien der GEMA, des BV Pop und der Stadt Bremen, als deutschsprachigen Indie-Pop-Act etabliert. Es entstanden mehrere Singles, ein Musikvideo sowie eine Debüt-EP auf Vinyl, begleitet von Clubkonzerten, Festivalauftritten und eigens entwickelten performativen Live-Formaten. Zudem war er als Live-Act in einer Fernsehshow von Radio Bremen zu sehen.

Im Juni 2026 erscheint auf Hey!blau Records das Debütalbum *Cyborg Love*. Die Songs verbinden elektronische Popproduktionen mit Soul und poetischen deutschsprachigen Texten. Sie erzählen von Nähe und Entfremdung, von Körpern und Daten, von Liebe im Zeitalter der Maschinen. Ab Herbst 2026 kuratiert und hostet KAMERA zudem eine eigene „Tiny Desk Concerts“-Reihe im Zentrum für Kunst in Bremen.

Reisels musikalische Arbeit reicht weit zurück: Bereits Ende der 1990er Jahre stand er als Gitarrist, Frontmann und kreativer Kopf einer Funk-Rap-Band auf der Bühne und war als Rapper Teil der deutschen Hip-Hop-Szene um die Jahrtausendwende. Während seines Studiums folgten DJ-Gigs und eigene Veranstaltungsformate; später gründete er gemeinsam mit einem Partner das Drum’n’Bass-Label „beatalistics records“ und vertiefte parallel seine Kenntnisse in der Musikproduktion.

Neben seiner Studioarbeit, in der er auch für andere Künstler*innen komponiert und produziert, ist Reisel eng mit dem Theater verbunden. Er arbeitete für zahlreiche Häuser, darunter Theater Bremen, Deutsches Theater Berlin, Schauspiel Essen, schauspielhannover, Stadttheater Bremerhaven und Junges Schauspielhaus Hamburg – als Theatermacher, musikalischer Leiter und Performer. Für den MDR komponierte und produzierte er außerdem die Musik zu einem Hörspiel. Darüber hinaus schreibt er Theatertexte und arbeitet derzeit an einem Kinderbuch.

In Felix Reisels Arbeit greifen Theater, Performance und Popmusik kontinuierlich ineinander. Mit KAMERA verdichtet sich das zu einer eigenen künstlerischen Sprache – einer, in der Songs nicht nur gehört, sondern erlebt werden.

Text: Pressemitteilung

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