17 Songs, neu eingespielte Akustikversionen von Klassikern aus mehr als drei Jahrzehnten Bandgeschichte, selten gespielte Fan-Favorites sowie den brandneuen Song „Heute wird der Himmel brennen“
Mit hochkarätigen Gästen wie Doro Pesch, Monchi und Max Bobzin von Feine Sahne Fischfilet und Laura Fella von Faun. Deluxe-CD und streng limitiertes Vinyl-Bundle mit exklusiver Sernhagelvoller“-Bonus-EP. Live auf großer „Tranquilo II“-Akustiktour im November und Dezember.
Seit mehr als drei Jahrzehnten gehen In Extremo unbeirrt ihren eigenen Weg. Mit ihrem unverwechselbaren Signature-Sound aus modernem Rock, jahrhundertealten Melodien und historischen Instrumenten haben sie nicht nur ein eigenes Genre entscheidend geprägt, sondern Mittelalter-Rock aus einer Nische auf die großen Bühnen gebracht. Was mit Auftritten auf Mittelaltermärkten begann, führte die Spielleute auf ausverkaufte Tourneen und Festivals rund um den Globus und machte In Extremo zur wohl bekanntesten und erfolgreichsten Mittelalter-Rockband der Welt.
Doch gerade eine Band, deren Geschichte von Veränderung, Experimentierfreude und dem Überschreiten musikalischer Grenzen geprägt ist, blickt nicht gerne zurück, ohne dabei gleichzeitig etwas Neues auszuprobieren. Und manchmal sind es die eigenen Fans, die den entscheidenden Anstoß dazu geben.
Vor sechzehn Jahren präsentierten In Extremo unter dem Titel „Tranquilo“ ihre Songs erstmals in einem ganz anderen Rahmen: ruhiger, akustischer und auf das Wesentliche reduziert. Das außergewöhnliche Konzertkonzept zeigte eine bis dahin kaum bekannte Seite der Band und sorgte bei den Fans für große Begeisterung. Der Wunsch nach einer Fortsetzung begleitete In Extremo seitdem immer wieder. 2026, etliche Alben und unzählige Konzerte später haben die Spielleute ihre Anhänger schließlich erhört.
Aus der Idee, „Tranquilo“ endlich auf die Bühne zurückzubringen, wurde schnell mehr. Denn seit dem ersten Kapitel ist das Repertoire gewaltig gewachsen. Neue Klassiker und Live-Hymnen sind entstanden, andere Stücke wurden lange nicht mehr gespielt und manche Songs schienen geradezu darauf zu warten, einmal vollständig auseinandergenommen und in einem neuen musikalischen Gewand wieder zusammengesetzt zu werden. So entstand „Tranquilo II“ nicht nur als besonderes Konzertprogramm, sondern schließlich auch als neues Album.
Auf insgesamt 17 Songs schlagen In Extremo einen Bogen durch mehr als drei Jahrzehnte ihrer Geschichte und verbinden dabei das Ursprüngliche der Spielmannskunst mit all den musikalischen Erfahrungen, die sie auf ihrem langen Weg gesammelt haben. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, bekannte Stücke einfach nur leiser zu spielen. Die Songs wurden neu arrangiert, teilweise grundlegend umgebaut und öffnen sich Stilen, die man im Zusammenhang mit In Extremo nicht unbedingt als Erstes erwarten würde. Swing, Rockabilly, Ska und Reggae treffen auf osteuropäische Einflüsse, jahrhundertealte Klangwelten und die ureigene musikalische DNA der Band.
Alle Tracks wurden in einem kleinen Studio im österreichischen Dornbirn in authentischer Liveatmosphäre eingespielt. Ohne großes Produktionsbesteck, dafür mit jeder Menge Raum für Spontaneität, gemeinsames Musizieren und neue Ideen. Eine Arbeitsweise, die In Extremo gewissermaßen zu ihren Ursprüngen zurückführt und gleichzeitig zeigt, wie weit sich ihr musikalischer Horizont in über drei Jahrzehnten geöffnet hat.
Entscheidend für diesen besonderen Klang sind auch drei hochkarätige Musiker, die In Extremo nicht nur auf dem Album unterstützen, sondern im November und Dezember auch gemeinsam mit der Band auf Tour gehen: Oliver „SaTyr“ Pade und Niel Mitra von Faun sowie Geiger Justin Ciuche. Mit zusätzlichen Instrumenten, Arrangements und Klangfarben erweitern sie das musikalische Spektrum von „Tranquilo II“ und werden auch live fester Bestandteil dieses besonderen Ensembles sein.
Hinzu kommen einige überraschende Gäste, deren musikalische Herkunft kaum unterschiedlicher sein könnte. Für den Klassiker „Störtebeker“ holen sich In Extremo Jan „Monchi“ Gorkow von Feine Sahne Fischfilet als Duettpartner von Micha Rhein an Bord. Unterstützt werden die beiden von Feine-Sahne-Trompeter Max Bobzin. Eine Begegnung zweier Bands und musikalischer Welten, die auf dem Papier ungewöhnlich erscheinen mag und gerade deshalb hervorragend funktioniert.
Mit Doro Pesch ist außerdem eine echte Metal-Legende und langjährige gute Freundin der Band zu Gast. Gemeinsam mit Micha Rhein verleiht sie „Feine Seele“ als Duett eine neue, besonders berührende Intensität. Und Faun-Sängerin Laura Fella bereichert mit ihrer Stimme den In-Extremo-Klassiker „Liam“, der zugleich als erste Single den Auftakt zu „Tranquilo II“ bildet.
Gerade diese Begegnungen stehen exemplarisch für das, was In Extremo seit ihren Anfängen auszeichnet: Musikalische Grenzen waren für diese Band nie Mauern, sondern allenfalls Einladungen, sie zu überwinden. Schon früh verbanden die Spielleute Instrumente, Melodien und Texte aus längst vergangenen Jahrhunderten mit der Wucht zeitgenössischer Rockmusik und entwickelten daraus einen Sound, für den es zunächst kaum eine Schublade gab. In Extremo haben damit nicht einfach ihren Platz innerhalb eines Genres gefunden, sie haben entscheidend dazu beigetragen, dieses Genre überhaupt zu formen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Mit ihrem letzten Studioalbum „Wolkenschieber“ gelang In Extremo 2024 zum neunten Mal in Folge der Sprung in die Top 3 der deutschen Albumcharts. Sieben ihrer Alben wurden mit Edelmetall ausgezeichnet, vier erreichten Platz eins der deutschen Charts. Aus einer ebenso ungewöhnlichen wie wagemutigen musikalischen Idee ist über die Jahrzehnte eine der eigenständigsten und erfolgreichsten deutschen Rockbands geworden. Und trotzdem haben In Extremo bis heute nie die Lust daran verloren, Erwartungen über den Haufen zu werfen.
„In Extremo waren schon immer ein unberechenbarer Haufen, der seine Fans jedes Mal wieder überrascht und niemals das gemacht hat, womit die Leute eigentlich gerechnet haben“, so Micha Rhein schmunzelnd. „Nach unserem 30. Jubiläum einfach nur ein weiteres Rock-Album hinterherzuschicken, wäre uns zu vorhersehbar gewesen. Stattdessen zeigen wir uns auf „Tranquilo II“ von einer Seite, die wohl niemand von uns erwartet hätte. Diese Scheibe ist für uns eine gute Gelegenheit, in fremden Musikgenres zu wildern, um danach wieder mit Volldampf weiterzusegeln!“
So wird „Tranquilo II“ zu einer Reise durch die eigene Geschichte, ohne nostalgisch zurückzublicken. Angefangen bei frühen Klassikern wie dem ersten Hit „Spielmannsfluch“, über Live-Hymnen wie „Frei zu sein“ und „Störtebeker“ bis hin zu neueren Stücken wie „Weckt die Toten“ und „Feine Seele“ erscheinen vertraute Songs plötzlich in völlig anderem Licht. Mal reduziert und intim, mal ausgelassen und verspielt, mal überraschend weit entfernt von ihrer ursprünglichen Gestalt.
Und In Extremo wären nicht In Extremo, wenn sie sich bei aller Rückschau ausschließlich mit der eigenen Vergangenheit beschäftigen würden. Mit „Heute wird der Himmel brennen“ enthält „Tranquilo II“ deshalb auch einen komplett neuen Song, der sich nahtlos in den akustischen Kosmos des Albums einfügt und gleichzeitig den Blick nach vorne richtet.
Eine ganz besondere Zugabe wartet in der Deluxe-CD-Version von „Tranquilo II“ sowie im streng limitierten Vinyl-Bundle: die exklusive Bonus-EP „Sternhagelvoller“. Während sie der Deluxe-Version als zusätzliche CD beiliegt, ist sie im exklusiven Vinyl-Bundle als streng limitierte 10″-Vinyl-EP erhältlich. Drei Songs, die es in dieser Zusammenstellung nur hier gibt.
Namensgeber und Herzstück ist „Sternhagelvoller“, die XXL-Version eines der bekanntesten und beliebtesten Stücke der Band. „Sternhagelvoll“ ist der Party- und Gute-Laune-Smasher im Repertoire von In Extremo, darf bei keinem Konzert fehlen und gehört Abend für Abend zu den Höhepunkten des Sets. Für „Sternhagelvoller“ hat die Band diesen Klassiker nun noch einmal auf eine völlig neue Ebene gehoben: Der Ruf erging an eine ganze Schar befreundeter Spielleute und Weggefährten, die wie In Extremo seit vielen Jahren Mittelalter und Gegenwart miteinander verbinden. Ihm gefolgt sind Ben von Feuerschwanz / d’Artagnan, Laura & Oli von Faun, Teufel von Tanzwut, Eric von Subway to Sally, Malte von Versengold, Pat & Albi von Fiddler’s Green, Castus von Corvus Corax, David von Haggefugg, Fabi von Stormseeker und die Recken von Fabula. Gemeinsam mit In Extremo machen sie aus „Sternhagelvoll“ „Sternhagelvoller“ und damit eine fast sechs Minuten lange Hymne zwischen den Zeiten, bei der ein beeindruckender Teil der Mittelalter-Rock-Familie zusammenkommt.
Mit „Amontillado“ enthält die Bonus-EP darüber hinaus einen weiteren komplett neuen und bislang unveröffentlichten In-Extremo-Song, der ausschließlich auf „Sternhagelvoller“ zu finden ist. Den Abschluss bildet „Ave Maria“, das In Extremo gemeinsam mit ihren Freunden von Metaklapa aufgenommen haben. Die kroatische Vokalformation trifft hier auf Micha Rhein und verleiht dem Stück in dieser besonderen Vokalversion eine völlig neue Gestalt.
Im November und Dezember bringen In Extremo das Album anschließend in einem ebenso außergewöhnlichen Rahmen auf die Bühne. Bewusst ausgewählte Spielstätten wie der Berliner Admiralspalast, die Laeiszhalle in Hamburg, die Alte Oper in Frankfurt oder der Circus Krone in München bilden die Kulisse für Konzerte, bei denen statt großer Rockproduktion Atmosphäre, Nähe und musikalische Feinheiten im Mittelpunkt stehen.
Nach mehr als drei Jahrzehnten und einem Weg von den Mittelaltermärkten bis auf die großen Bühnen der Welt schließen In Extremo damit einen Kreis: zurück zum gemeinsamen Musizieren, zurück zur unmittelbaren Begegnung mit ihrem Publikum und gleichzeitig wieder einmal auf zu neuen musikalischen Ufern.
IN EXTREMO – „TRANQUILO II“ Die Akustik-Tour
06.11.2026 A – Wien – Globe Wien (in der Marx Halle)
07.11.2026 München – Circus Krone Bau
12.11.2026 Nürnberg – Meistersingerhalle
13.11.2026 Stuttgart – Hegel-Saal (in der Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle)
14.11.2026 Berlin – Admiralspalast
17.11.2026 Wuppertal – Historische Stadthalle
19.11.2026 Osnabrück – OsnabrückHalle
20.11.2026 Neubrandenburg – Konzertkirche
21.11.2026 Halle (Saale) – Georg-Friedrich-Händel-Halle
24.11.2026 Hamburg – Laiszhalle
02.12.2026 Friedrichshafen – Kultur- und Kongresszentrum Graf-Zeppelin-Haus
03.12.2026 CH – Zürich – Volkshaus
04.12.2026 Frankfurt – Alte Oper
05.12.2026 Dillingen – Lokschuppen
10.12.2026 Hannover – Theater am Aegi
11.12.2026 Erfurt – Alte Oper
12.12.2026 Bremen – Metropol Theater
Text: Pressemitteilung
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