Erste Single vom zweiten Album der Hamburger Indie-Rock-Veteranen Rick McPhail (Mint Mind, Tocotronic) und Frehn Hawel (Tigerbeat).
War ihr Ihr vielgelobtes, 2021 erschienenes Debut „Transmissions From The Upper Room“ eine Ode an McPhails Refugium und Studio „The Upper Room“, in dem die beiden langjährigen Freunde sich regelmäßig trafen und irgendwann gemeinsam Songs schrieben, die schließlich zu „Transmissions“ wurden, markiert ihr Nachfolgewerk „Sorrow Wonderland“ einen deutlichen Perspektivwechsel.
Die beiden Musiker wurden in den vergangenen Jahren mit unerwarteten Wendungen konfrontiert, die Musik zwangsläufig in den Hintergrund rücken ließen. „Sorrow Wonderland“ erzählt von diesen Brüchen und dem Ringen um Kontinuität – ohne sich dabei in Klage oder Nostalgie zu verlieren. Das Album zeichnet sich vielmehr durch Direktheit und Feinfühligkeit aus, mit eingängigen Songs, die ihre bewusst platzierten Widerhaken erst nach mehrmaligem Hören entfalten.
„So Outta Tune“, die erste Single von „Sorrow Wonderland“ ist ein Paradebeispiel hierfür: In exakt zwei Minuten wird hier das universelle Thema zunehmender Entfremdung in einem catchy Pop-Song mit „who’s right, who’s wrong“ Singalong am Ende verhandelt, der dazu anregt, sich beim Mitsingen komplett wiederzufinden, sich entscheidende Fragen zu stellen – oder eine ganz eigene Bedeutung für sich auszumachen. Was gute Songs eben ausmacht.
„Sorrow Wonderland“ ist ein Manifest der Resilienz, der Freundschaft und des Durchhaltevermögens das zwei höchst empathische Musiker zeigt, die weiter Songs schreiben, weil sie noch jede Menge zu sagen haben.
Text: Pressemitteilung
Credits: Richard Arthur McPhail