Und was ist mit der Liebe?
Mit „Viel zu viel“ wird auch ihr ein Lied gewidmet – wenn auch kein schmelzend-romantisches. Wie schnell sollte man sich ihr hingeben? Und was, wenn sie alles andere überdeckt?
„Ich hab kein Auge für die Welt, ich hab Augen nur für dich“, singt Marlo.
Viel zu viel ist nach Kriege ohne mich und der 2 Track Single Rasselbande / Realität ein weiterer Vorbote aus dem Album Bildet Banden, welches am 14.08. erscheinen wird.
Auf seinem dritten Album „Bildet Banden“ geht es um Marlos Angst vor totalitären Bewegungen und der Ohnmacht, mit der wir ihnen entgegensehen.
Was noch tun mit dieser Welt? Mit den Rechten, die hier in den Parlamenten sitzen und anderswo schon an der Macht sind? Mit den Kriegen, von denen man dachte, es könne sie gar nicht geben? Mit den Menschen, die das tötet – und mit denen, die trotzdem weiterleben, als wäre das alles normal, gerade noch okay, irgendwie aushaltbar, vielleicht sogar notwendig?
Auf seinem dritten Album „Bildet Banden“ stemmt sich der 24-jährige Musiker Marlo Grosshardt gegen den Ist-Zustand, den man so lange mit angesehen hat, dass er einem wirklich wie eine unveränderbare Tatsache vorkommt.
Der Hamburger tut das ohne sachte Metaphern zwischen den Zeilen, seine Wut singt er in Großbuchstaben in die Welt: So ist es. So kann es nicht bleiben.
„Alle Kriege ohne mich. Ich werde keinen Menschen für ein Staat töten!“
Politisch durchwoben war die Musik des 24 jährigen Hamburgers immer schon. „Ich bin in einer sehr politischen Familie aufgewachsen.“ Mit ihr ist er viel auf Demos, später engagiert sich Marlos Mutter in der Flüchtlingshilfe, auch er wird so für das Thema sensibilisiert. Sein erster selbstgeschriebener Song handelte von Flucht und Grenzen: „Das war nie eine fixe Entscheidung – sondern einfach das, was mich beschäftigt hat und worüber ich schreiben wollte. Ich denke politisch und deshalb schreibe ich viele politische Songs.“
Und so geht es auch weiter: Marlo schreibt über Lohnarbeit und Neoliberalismus („Angestellt sein“ / „Christian Lindner“) und Antifaschismus („Partisanen“). Auf seinem im Sommer erscheinenden Album ist der Aufruf zum vernetzten Widerstand das verbindende Thema.
Festivals + Sommershows 2026 (mehr Shows in Planung )
18.06.2026 Ulmer Zelt
19-21.06.2026 Traumzeit Festival
20.06.2026 Campus Festival Bielefeld
18.07.2026 Kulturarena Jena
30.07.2026 Herzberg
31.07.2026 Rocken am Brocken
06.08.2026 Hafensommer Würzburg
07.08.2026 Open Flair
Text: Pressemitteilung
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