Mit der Single „Schaukasten“ droppt GG Soprano einen neuen Track von ihrem Konzeptalbum „Opera is alive“. Es geht um dieses fiese Gefühl, zwar von allen gesehen zu werden, sich selbst aber gar nicht richtig entfalten zu können und von Hatern und Selbstzweifeln umgeben zu sein.
Der Song fängt ein Gefühl von Starre und Fremdbestimmung ein. Das Leben wird zur Vitrine: Man wird angestarrt, ist aber kein echter Teil der äußeren Welt. Als Metapher greift GG Soprano Rilkes berühmtes „Panther“-Gedicht auf, in dem der Panther hinter Gitterstäben hin und her läuft, ohne fliehen zu können.
Soundtechnisch trifft Trap-Beat auf verzerrende Flüstervocals im Hintergrund, die für schmerzhafte Gänsehaut-Atmosphäre sorgen. Auch visuell dreht sich alles um das Bild des Glaskastens – eine minimalistische Welt, in der die Künstlerin zwar mitten im Rampenlicht steht, aber gefangen bleibt.
Auf dem Album ist „Schaukasten“ der Startschuss für eine Reise raus aus dieser Starre. Die Botschaft dahinter sitzt: Nur weil dich alle sehen, bist du noch lange nicht frei.
Text: Pressemitteilung
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