Nach „OK“, „A Night At The Rififi Bar“ und „There’s Waldo“ erscheint endlich das neue Album „Minus The Magic“ von Get Well Soon. Passend dazu erscheint zum Track „The 4:3 Days“ ein neues Video.
„The 4:3 Days“ beschriebt die exakte Situation, in der Konstantin Gropper alias Get Well Soon beschlossen hat, einen Ferienjob zu suchen, um das Geld für seine erste ordentliche Gitarre zu verdienen. Vielleicht geht es auch um das allgemeine Lebensgefühl in der großen Ära der Videotheken. Ein bisschen Nostalgie steckt hier schon drin. Aber es weint ja niemand vergangenen Tagen voller Hautunreinheiten und Übernachtungsparties mit biergetränkten Schlafsäcken nach. Es geht um die Frage: Wo beginnt der Weg da hin, wo wir heute sind? Und da die Gitarre nach 20 Jahren Get Well Soon immer noch nicht am Nagel hängt, ist dieser Song, die reine Euphorie.
Auf „Minus The Magic“ widmen sich Get Well Soon (ob sie wollen oder nicht) der Mitte des Lebens. Aber weder im Krisenmodus noch mit wehmütiger Nostalgie. Die Frage lautet: „Wie sind wir hierher gekommen?“ Die Antwort ist eine dankbare Verneigung an den rauen Gitarrensound mit dem alles angefangen hat. Jugendlicher Schmutz trifft auf erwachsene Reflexion und viel Selbstironie. Denn an Magie mangelt es nach 20 Jahren Bandgeschichte keineswegs. Zum ersten mal gemeinsam live eingespielt entwickeln Get Well Soon auf „Minus The Magic“ mehr Energie denn je. Laut, klug, trotzig und wie immer mitreißend. Auch mit ein paar silbernen Strähnen mehr.
Konstantin Groppers prägende Jahre standen im Schatten des Todes seines Helden Kurt Cobain im Jahr 1994. Bestimmt war es nicht leicht für ihn, sich von der klassischen musikalischen Philosophie seiner Eltern zu lösen, mit der er aufgewachsen war. Es war Neil Youngs Text aus dem Jahr 1979, den Cobain in seinem Abschiedsbrief zitierte: „It’s better to burn out than fade away“. Eine Zeile, ein Mantra, das bis heute nachhallt und das Geheimnis großartiger Musik definiert.
Gropper ist jetzt Mitte 40, sein Katalog als Get Well Soon reicht mittlerweile zwei Jahrzehnte zurück. Alles Konzeptalben, immer ging es ihm um Inhalte, mal mehr, mal weniger ernst. Einmal bezeichnete er sich als „zutiefst missverstandenes Comedy Projekt“. Und er hat immer noch einiges zu sagen: Seine Rückkehr nach vier Jahren bringt nicht nur viel neue Musik mit sich. „Minus The Magic“, das erste von zwei GET WELL SOON-Alben in diesem Jahr, kommt mit einem unerwarteten Geständnis: „Dieses Album handelt von der Mitte des Lebens“, erklärt Gropper. „Und es richtet sich an Menschen mittleren Alters.“
Zugegeben, es ist schon eine Weile her, dass Gropper mit seinem 2008 erschienenen Album „Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon“ als deutsches Wunderkind gefeiert wurde. Bereits im selben Jahr zeichnete sich eine Karriere in weiteren musikalischen Gefilden ab: Regisseure wie Wim Wenders oder Detlef Buck wollten seine Musik für ihre Filme. 2013 co-produzierte er das Album „Hinterland“ des Rappers Casper, das die deutschen Charts stürmte. Seine Kompositionen sind in zahlreichen internationalen Kino- und Fernsehproduktionen zu hören. In jüngerer Zeit ist er mit „How to Sell Drugs Online (Fast)“ und „Achtsam Morden“ auch in den Top 10 der Streaming-Charts vertreten, neben diversen anderen Filmmusiken für Netflix oder Disney+ und weitere sind in Arbeit. „Ich habe mich immer selbst damit herausgefordert, mich nicht zu wiederholen“, bekräftigt Gropper. Manchmal macht er jedoch eine Ausnahme: Seit seinem Zweitwerk „Vexations“ aus dem Jahr 2010 haben es alle seiner Alben in die deutschen Top 20 geschafft.
Get Well Soon Live:
01.06.2026 – Wiesbaden – Schlachthof – AUSVERKAUFT
02.06.2026 – München – Ampere
03.06.2026 – Erlangen – E-Werk
04.06.2026 – Dresden – Beatpol
05.06.2026 – Berlin – Lido – AUSVERKAUFT
06.06.2026 – Hamburg – Molotov
07.06.2026 – Köln – Gebäude9 – AUSVERKAUFT
20.06.2026 – Ulm – Ulmer Zelt
Text: Pressemitteilung
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