Still war es im Laufe der vergangenen zwölf Monate beim besten Willen nie, um Indiepop-Hoffnung FREDRIK. Im Gegenteil: Seit Veröffentlichung seiner ersten Single »Grösste Angst« im Frühjahr 2025 folgte Highlight auf Highlight. Nun, heute, am 19. Juni 2026, legt der dreiundzwanzigjährige Hamburger seine neue, von Nachdenklichkeit, innerlicher Dissonanz und Entfremdungsangst geprägte Single »Bist du noch da« vor. Sie markiert den stimmungsvollen Kampagnenauftakt rund um die zweite FREDRIK-EP »STILLE«, die am 23. Oktober erscheinen wird.
FREDRIK war Zeit seines Lebens immer dort, wo es laut ist. Schon als kleiner Junge saß er am Schlagzeug, wenig später stand er auf Bühnen, ungewöhnlich früh schrieb er erste Songtexte, bis heute ist er – und das nicht nur in der Rolle des Musikers – oft Mittelpunkt reizgefluteter Räume. In jüngster Vergangenheit hat der Lärmpegel in FREDRIKs Leben ein Allzeithoch erreicht: Zwischen Debüt-EP »Verlernt zu fühlen«, Support-Shows für JAS, Tjark, Jonny Mahoro oder Bekkaa, sechs (!) Slots auf dem Reeperbahn Festival, Auftritten bei Unreleased Berlin, dem Modular Festival oder dem FluxFM Bergfest und unzähligen Studio-Sessions in unterschiedlichen Städten hat er ein Leben im Zeitraffer gelebt. Momente der Stille, in denen alles Kleine, sonst Unscheinbare plötzlich laut wurde und er mit sich und seinen Gedanken allein war, waren rar gesät – zumal FREDRIK sie stets gescheut, sich vollends von ihnen entfremdet hat. Als die Stille irgendwann doch an die Tür klopfte, hatte er geradezu Angst vor ihr.
Doch FREDRIK wäre nicht FREDRIK, wenn er aus jenem Moment keine persönliche Challenge, kein komplexes Experiment, keine große Kunst gemacht hätte. Er hat getan, was in Zeiten der permanenten Dauerbeschallung unmöglich scheint, hat die Stille provoziert und herausgefordert, hat innegehalten, hat einsam und gemeinsam geschwiegen, hat kurze Momente zwischen Herzschlägen seziert. Im Zuge einer geradezu exzessiven Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen von ohrenbetäubender Lautlosigkeit – den guten und schlechten, den reinigenden und bedrohlichen – ist in Zusammenarbeit mit Felix Gerlach, Jesse Tellem, Stephan Heusser, Mathi, Noni, Tim Morten Uhlenbrock und Stefan Heinrich eine siebenteilige EP entstanden. Sie greift das Thema »STILLE« nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch auf, spielt mit subtil monumentalem Minimalismus und bewusster Pausensetzung.
In die trüb-melancholische und doch surreal treibende Produktion der ersten Vorabsingle »Bist du noch da« ist sehr bewusst ein kurzer Herzschlag-Moment verbaut. Der Song spiegelt die programmatische Rahmensetzung der EP maximal präzise, fängt die Angst vor Alleinsein und zwischenmenschlichem Verbindungsabbruch grundehrlich auf, die FREDRIK durch die Entstehungszeit des Projekts begleitet hat: »Bist du noch wach? Ich glaub’, ich kann heut’ nicht allein nach Haus’ geh’n«. Seine Stimme hallt in »Bist du noch da« gewohnt energisch nach und klingt doch weniger markerschütternd, weniger brachial, irgendwie gehauchter und gefühlsbetonter als in zuvor veröffentlichten Songs. FREDRIK tritt spürbar in eine neue Phase seines künstlerischen Schaffens ein. Sie wird ihren vorläufigen Höhepunkt am 23. Oktober 2026 im Zuge des Releases der »STILLE EP« erreichen; oder schon am Vorabend, wenn FREDRIK die allererste Headline-Show seiner jungen Karriere im Hamburger Uebel & Gefährlich – seiner absoluten Lieblingsvenue – spielen wird.
Die EP „STILLE“ von FREDRIK erscheint am 23. Oktober 2026 via BMG.
FREDRIK Live:
21.06.2026 Berlin, rbb Fritz Fete de la Musique
03.07.2026 Bochum, Bochum Total
25.07.2026 Frankfurt, Osthafen Festival
31.07.2026 Heidelberg, Karlstorbahnhof (Filterkaffee Magazin Newcomer:innen Festival)
01.08.2026 Oberzent, Sound of the forest
08.08.2026 Ribnitz-Damgarten, Pangea Festival
21.08.2026 Kiel, Funhouse Festival
22.10.2026 Hamburg, Uebel & Gefährlich Headline Show
Text: Pressemitteilung
Credits: Christina Gotz