Es War Mord (Punk; Berlin) – neues Album „Frühling der Verräter“!

Mit „Frühling der Verräter“ legen ES WAR MORD zwölf Songs vor, die weniger Geschichten erzählen als gesellschaftliche Zustände hörbar machen. Zwischen Dissonanzen, Rhythmusbrüchen und beklemmender Intensität entstehen Momentaufnahmen einer Gegenwart, in der Begriffe wie Freiheit, Krieg oder Heimat ihre Eindeutigkeit verloren haben.Statt Parolen oder Nostalgie setzt die Band auf Widerspruch, Verdichtung und Atmosphäre. „Frühling der Verräter“ knüpft an die radikalsten Momente des frühen Deutschpunk an, ohne dessen Formeln zu wiederholen. Entstanden ist eine Platte, die nicht zurückblickt, sondern zeigt, wie gegenwärtig die Konflikte geblieben sind, aus denen diese Musik einst entstand.

ES WAR MORD sind keine nostalgische Deutschpunk-Band. Ihre Musik greift die unaufgelösten Widersprüche der frühen Achtziger auf, ohne sie zu rekonstruieren. Zwei Gitarren, sperrige Rhythmen und ein Gesang, der eher Atmosphäre als Erzählung ist, formen einen Sound zwischen Deutschpunk, amerikanischem Hardcore und Noise Rock. Die Musiker Tom Schwoll, Marc Heger, Marten Ebsen, Markus Moeck und Stunk aka Frank Stetefeld bringen Jahrzehnte Berliner und norddeutscher Punkgeschichte mit.

Erfahrungen aus Bands wie Jingo De Lunch, Die Skeptiker, Turbostaat, Litbarski, NinaMarie, Situations und Die Beamten dienen dabei nicht der Selbstvergewisserung, sondern als Ausgangspunkt für etwas Eigenständiges. Wo andere Bands Parolen formulieren, setzen ES WAR MORD auf Reibung, Ambivalenz und Analyse. Ihre Musik wirkt düster, aber nie dekorativ – kompromisslos, ohne sich in Dogmen einzurichten.

Text: Pressemitteilung

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