„Mirrorneuron 2“ ist der zweite Teil eines Konzeptalbums um den Düsseldorfer Blockflötisten Volker Kuinke, der zusammen mit seiner Frau Doris Packbiers, der Sopranistin Isgaard und Multi-Instrumentalist sowie Produzent Jens Lueck die Formation „Syrinx Call“ bildet. Es ist das insgesamt vierte Album des Quartetts. „Diesmal wollten wir definitiv einen weiteren Schritt in Richtung Art-Rock, Progressive-Rock gehen, ohne den ‚filmmusikalischen Touch‘ zu vernachlässigen“, sagt Jens Lueck.
Heraus kam ein weiteres Album voll anspruchsvollen Kompositionen und emotional dichten Melodien mit der Blockflöte als stilübergreifendem Leitinstrument – mal orchestral und virtuos, mal sphärisch, mal rockig-treibend und immer wieder geprägt vom hinreißenden Gesang Isgaards und Doris Packbiers‘.
Erneut unterstützen hochkarätige Musiker das Projekt. Dazu zählen die Gitarristen Hannes Arkona und Frank Bornemann, die Kuinke noch von seinem Engagement für die Band „Eloy“ kennt. Neu hinzu kommt Bassist Rainer Schneider von „Huxley Would Approve“. Dazu die langjährigen Weggefährten Jürgen Osuchowski an den akustischen Gitarren, Georg Kresimon am Bass sowie Katja Flintsch und Annika Stolze an den Streichinstrumenten, die abermals mit hohem Aufwand im Overdub-Verfahren einen vollen Streichorchester-Sound simulieren. „Eloy“-Mastermind Frank Bornemann steuert erneut ein Gitarrensolo bei. Nicht von ungefähr erinnern manche Stücke daher an das deutsche Art-Rock-Vorbild.
Produzent Jens Lueck gelangen überaus anspruchsvolle Kompositionen und Arrangements. „Volker hat mir dieses Mal ein paar extrem unkonventionelle Ideen und Fragmente präsentiert, die am Ende zu außergewöhnlichen Songs geführt haben“, sagt Jens Lueck. Unter anderem zu hören bei „Organic Embodiment“ – einem überaus abwechslungsreichen, dynamischen Song mit Tempo- und Tonartwechseln sowie teilweise komplexen Motiven. Lueck selbst bringt unter anderem Keyboards und Schlagzeug ein sowie Gesang und Bassgitarre.
Insgesamt beeindruckt das Album mit einer ungeheuren Dynamik, wenn dominierende Blockflöten in allen Lagen auf klassische und elektrische Gitarren treffen, auf Keyboards, Schlagzeug, Streichinstrumente und den außergewöhnlichen Gesang von Isgaard und Volker Kuinkes Ehefrau Doris Packbiers. Sie erschuf auch das literarische Konzept des Albums.
„Mirrorneuron“ erzählt die Geschichte eines humanoiden KI-Roboters namens Kai, der einen Crash erleidet, weil sein Auftrag der fossilen Industrie – die Ausbeutung der Arktis – nach seinen Berechnungen keinen Sinn ergibt. Auch nach erfolgter Therapie durch die Psychotherapeutin Mara Lane ändert sich seine Haltung nicht. Da Kai sich jedoch so verhält, als wenn er so etwas wie Empathie „empfinden“ kann, wird er (in Teil 2) interessant und zugleich gefährlich für die CEOs der fossilen Industrie. Sie wollen ihn unschädlich machen, weshalb um ihn herum mit Mara als Leiterin ein Forschungsprojekt entsteht. Kai und Mara kommen sich auf bemerkenswerte Weise näher, er fordert sie aufs Äußerste heraus, und beide machen dabei unerwartete Erfahrungen.
Text: Pressemitteilung
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