„Dass es hier so schön ist« ist womöglich der mutigste, ganz sicher aber einer der wichtigsten Songs aus dem neuen Danger-Dan-Klavieralbum »Keine Angst« (VÖ 02.10.2026). Ein Song, der geschrieben werden musste.
Es gibt diese ganz besonderen Songs und Geschichten, von denen man instinktiv weiß, dass man sie irgendwann einmal erzählen muss, die man aber erstmal gerne aufschiebt. Aus Scham, Rücksicht oder Angst vor den Konsequenzen. Weil das Thema einem womöglich zu privat vorkommt oder man noch viel zu tief in einer Sache drinsteckt. Dennoch weiß man tief in seinem Inneren: Irgendwann muss ich diesen Song schreiben. Er ist ein Teil von mir, gehört zu meiner Geschichte.
Ein solcher Song ist »Dass es hier so schön ist« , die heute erscheinende dritte Single aus dem neuen und zweiten Danger-Dan-Klavieralbum »Keine Angst« .
»Aus einer ganzen Reihe von Erlebnissen und Begegnungen im Vorfeld der Albumproduktion konnte ich den Mut für einige Themen schöpfen, von denen ich schon lange wusste, dass ich sie irgendwann angehen muss« , sagt Danger Dan. »Für ein Lied über meine Augenerkrankung hatte es zum Beispiel nie den richtigen Moment gegeben, nun war klar: Wann denn eigentlich sonst?«
»Dass es hier so schön ist« ist eine wunderbar wehmütige Ballade, die davon erzählt, dass Danger Dan seit vielen Jahren an Retinitis pigmentosa leidet, einer seltenen Netzhautdegenerationserkrankung, die irgendwann in der Erblindung endet. Indem Danger Dan auf den richtigen Moment gewartet hat und »Dass es hier so schön ist« nicht aus dem Schmerz der ersten Diagnose herausgeschrieben hat, sondern aus der zwischenzeitlich gewachsenen Souveränität im Umgang mit der Krankheit, sind Thema und Song weit über ihn selbst hinausgewachsen.
Danger Dan beschreibt in »Dass es hier so schön ist« , wie er mit Mitte 20 die Diagnose bekam, wie lang der Weg zur Akzeptanz war und wie er darüber die Schönheit der Welt erkannt hat, wodurch dieser persönliche Moment eine universelle Kraft erhält.
Text: Pressemitteilung
Credits: Jaro Sannmann-Suffner