Nach ihrem letzten Album „Generation Maximum“ (2023) und der gemeinsamen Single „Nail Salon“(2024) mit Wolf Lehmann präsentiert die Wiener Band CULK nun ihre neuste Single.
Aufgenommen und produziert wurde „twenty, eighteen“ gemeinsam mit Sophie Lindinger (Leyya, My Ugly Clementine). Die markante Stimme von Sophie Löw (alias Sophia Blenda) trägt den Song mit kühler Intimität durch seine nervöse, schwebende Dramaturgie.
Und taucht tief in ein Schwebegefühl zwischen Euphorie und Leere, Nähe und Entfremdung ein.
Der Song funktioniert dabei wie ein flackernder Erinnerungsraum: grelle Scheinwerfer, synchron nickende Köpfe, Herzklopfen im Off-Beat und mittendrin die leise, nagende Frage nach dem eigenen Standort: „Is my heart full? Is my heart numb? / Did we just start or am I done?“
CULK verdichten existenzielle Zweifel zu hypnotischen Mantren. Die Konzertbühne wird zum Ort der Selbstbefragung, Freundschaft zur Momentaufnahme, das Jahr 2018 zur Chiffre für Orientierungslosigkeit in einer Welt, die ständig weiterzieht, ohne klare Richtung.
„twenty, eighteen“ erzählt vom Unterwegssein, vom Verlieren und Wiederfinden, vom Gefühl, Teil von etwas zu sein und sich gleichzeitig seltsam außerhalb zu fühlen.
Die Lyrics kreisen um kollektive Rauschzustände und private Leerräume, um Erinnerungen, die sich an verzerrten Lautsprechern festsetzen und lange nachhallen.
Musikalisch markieren CULK hier einen nächsten Schritt: „twenty, eighteen“ klingt fokussierter und offener zugleich, reduziert auf Atmosphäre und Wiederholung, und entwickelt sich langsam entfaltenden Sog, der einen so schnell nicht mehr los lässt. Statt großer Gesten setzt der Song auf Spannung durch Andeutung und öffnet damit ein neues Kapitel im Sound der Band.
Als erster Vorbote eines neuen Albums, das noch in diesem Jahr erscheinen wird, lässt „twenty, eighteen“ bereits erahnen, wohin sich CULK als nächstes bewegen: in Richtung eines noch konsequenter ausformulierten, hypnotischen Pop-Entwurfs zwischen innerer Unruhe und kollektiver Katharsis.
Text: Pressemitteilung
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