BOKASSA melden sich mit voller Wucht zurück: Die neue Single „Cop Out“ ist ein wütender, schnörkelloser Abriss, der vor allem Fans der härteren Seite der Band begeistern dürfte. Der Song zeigt BOKASSA auf voller Angriffsstärke und besinnt sich auf die metallischen Hardcore-Wurzeln der Band – gewürzt mit einer Prise Thrash Metal!
„Cop Out“ ist ein kompromissloser Track, der sich gleich mehrere Ziele vorknöpft: Protestsongs, deren Texte so allgemein gehalten sind, dass sich letztlich jeder darin wiederfinden kann, ebenso wie Bands, die eigentlich schon vor Jahren hätten Schluss machen sollen und ihren Fans trotzdem weiterhin das Geld aus der Tasche ziehen.
„Es geht darum, beizeiten aufzuhöen. Und zwar bevor man selbst zu etwas wird, das man verachtet. Bevor man anfängt, teure VIP-Meet-&-Greets zu verkaufen, bevor man Texte schreibt, die nur noch aus leeren Buzzwords bestehen, bevor man TikTok-Tanzvideos dreht, um mehr Tickets zu verkaufen. Ich möchte meine Zeit nicht damit verbringen, mir ständig neue Wege auszudenken, um mehr Views auf Social Media zu bekommen, wenn ich genau weiß, dass es da draußen noch Pizzasorten gibt, die ich nicht probiert habe“, erklärt Sänger Jørn Kaarstad.
Das könnte einer von vielen Gründen dafür sein, warum das Power-Trio das neue Album über das bandeigene Label Kings of Stonerpunk Records veröffentlicht und kann HIER vorbstellt werden. Dort hat die Band seit ihrer Gründung immer wieder Musik veröffentlicht, darunter 2017 auch ihr von der Kritik gefeiertes Debütalbum Divide & Conquer.
Zusammen mit der neuen Single kündigen BOKASSA außerdem ihr neues Album Anomalies an – ein passender Titel für eine Band, die sich nie so recht irgendwo einordnen ließ. Mit ihrer ungebremsten Mischung verschiedenster Spielarten von Punk, Metal und Rock, die BOKASSA zu ihrem ganz eigenen Stonerpunk verschmelzen, war die Band bereits mit so unterschiedlichen Acts wie Clutch, Lagwagon, Therapy?, Zebrahead und Mastodon auf Tour.
Genau dieser Genre-Mix macht es allerdings schwer, BOKASSA in eine bestimmte Schublade zu stecken. Während viele Bands unweigerlich mit anderen Künstlern verglichen werden, haben BOKASSA längst einen Sound entwickelt, der vor allem eines ist: unverkennbar ihr eigener.
„Ich habe keine Lust, wie die Billigversion einer älteren, besseren Band zu klingen. Es gibt Bands, die genau dafür überall gefeiert werden und für den kommerziellen Erfolg ist das wahrscheinlich sogar ziemlich clever. Aber für clevere Entscheidungen waren wir ja noch nie bekannt. Also bleiben wir lieber bei dem, was wir selbst spannend finden“, sagt Kaarstad.
Anlässlich der Veröffentlichung von Anomalies gehen BOKASSA im März 2027 auf Tour durch Europa, Großbritannien und ihre norwegische Heimat. Der Nachfolger des von der Kritik gefeierten 2024er Albums All Out Of Dreams wurde von keinem Geringeren als dem zweifachen Grammy-Gewinner Adrian Bushby (Foo Fighters, Muse, The Darkness) produziert und von George Perks (Enter Shikari, Skindred) gemastert.
Mit ihrer Vorliebe dafür, unterschiedlichste Genres miteinander zu vermischen, bewegten sich BOKASSA schon immer ein wenig abseits ausgetretener Pfade. Und genau deshalb ist Anomalies für die Band der perfekte Albumtitel.
„Wir haben eigentlich nie so richtig irgendwo reingepasst und uns deshalb mit der Zeit zu unserem ganz eigenen kleinen Ding entwickelt. Mittlerweile ist das so eine Art ‚Wer’s versteht, versteht’s‘-Sache. Bei unseren Shows habe ich schon erlebt, wie Fans durch ihre gemeinsame Begeisterung für unsere Band miteinander ins Gespräch gekommen sind und sich angefreundet haben – und das ist wirklich cool“, sagt Kaarstad.
Jeder einzelne Song auf dem fünften Album der Band unterstreicht einmal mehr die Vielseitigkeit von BOKASSA. Mühelos bewegt sich das Power-Trio zwischen Groove Metal, Desert Rock, Scandirock, Death Metal, Hardcore Punk und Hard Rock bis hin zu Powerpop. Ohne dabei jemals den unverwechselbaren eigenen Sound und das Gespür für hartnäckige Ohrwürmer aus den Augen zu verlieren.
Auch stimmlich lotet Frontmann Jørn Kaarstad neue Grenzen aus und deckt die gesamte Bandbreite von sanftem Clean-Gesang über Hardcore-Screams bis hin zu tiefen Death-Metal-Growls ab. Inhaltlich geht es dabei unter anderem um Staatsstreiche, Überläufer und die durchaus reale Möglichkeit eines Weltuntergangs. Und um Leprechauns – grüne, irische Kobolde. Eine Kombination, die Anomalies zu einem äußerst abwechslungsreichen Album einer Band macht, die nie damit aufhört, sich selbst herauszufordern. Das Spektrum reicht vom ruppigen, metallischen Hardcore der aktuellen Single „Cop Out“ bis zum entspannteren, beinahe verträumten Stoner Rock der ersten Single „Doesn’t Matter If You Love It Here“.
Der Albumtitel verweist zugleich auf die ungewöhnliche Geschichte der Band, denn auch die verlief alles andere als nach dem klassischen Muster.
„Wir hatten weder eine Booking-Agentur noch ein Label oder Management, kannten niemanden in der Branche. Und plötzlich standen wir auf den größten Bühnen der Welt. Wenn man bedenkt, wie die Musikindustrie in Norwegen – oder eigentlich überall auf der Welt – funktioniert, hätten wir eigentlich keine Chance haben dürfen. Für mich waren wir deshalb schon immer eine Anomalie“, sagt Kaarstad.
Anomalies erscheint am 12. März 2027 und kann ab sofort als limitierte Vinyl-Version und auf CD HIER vorbestellt werden.
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