Mit „Es tut mir leid“ veröffentlicht Ansa Sauermann heute die letzte Single von seinem kommenden Album „Gehts noch“, das am 27.02.2026 erscheint – und zeigt noch einmal eine andere, vielleicht zentralste Facette dieses Albums: die Kunst, Stärke und Verletzlichkeit gleichzeitig auszuhalten.
Der Song beginnt wie ein Aufbruch und bleibt doch im Innersten ein Zögern.Treibende Gitarren, ein Puls, der sofort nach vorne drängt, und darüber eine Melodie, die sich beinahe beiläufig ins Ohr legt – als hätte sie schon immer dort hingehört. Doch unter der Bewegung liegt eine melancholische Schwere, eine verträumte Unsicherheit, die den Song so menschlich macht.
Im Zentrum steht ein Satz, so schlicht wie unerreichbar:
„Und es tut mir leid, es ist alles, was ich sagen will, aber der schwerste Satz der Welt.“
Ein Refrain, der sich nicht als große Geste versteht, sondern als Eingeständnis.Kein Drama, keine Anklage – nur der Versuch, Verantwortung zu übernehmen, wo Worte oft zu spät kommen oder nie ausreichen.
„Es tut mir leid“ erzählt vom Scheitern ohne Pathos und vom Wunsch, Dinge wieder gut zu machen, obwohl man weiß, dass das nicht immer möglich ist. Sauermann gelingt dabei das Kunststück, einen Song zu schreiben, der sofort mitgeht, obwohl er eigentlich vom Innehalten handelt.
Zwischen Indie-Rock-Energie und verträumter Melancholie entsteht ein Stück, das sich gleichzeitig leicht und schwer anfühlt – wie die Wahrheit, die man zu lange vor sich herschiebt.
Damit setzt die Single einen letzten, entscheidenden Akzent vor dem Album:
„Gehts noch“ erscheint als Sammlung von Songs über Reibung, Nähe, Trotz und Zweifel – über das Weitermachen trotz allem.
„Es tut mir leid“ ist darin vielleicht der stillste und zugleich mutigste Moment: ein Popsong über den schwierigsten aller einfachen Sätze.
Ansa Sauermann über „Es tut mir leid“:
“Erst hatte ich ein komplett anderes Lied, eine andere Strophe, anderer Refrain. Beides fand ich schnell aber ziemlich langweilig.
Es gab allerdings eine Bridge, die habe ich geliebt. Sie hatte andere Chords und die fand ich super, ich habe die Bass Line geliebt, die ganze Energie, alles. Die Bridge hatte mich ein bisschen an Interpol erinnert.
Schlussendlich habe ich am letzten Studiotag diese Bridge zu Intro und Strophe umgewandelt und einen neuen Refrain und eine neue Bridge dazu geschrieben.
So ist tatsächlich auf den allerletzten Drücker, alle anderen Songs vom Album waren bereits eingespielt und fertig, noch ganz neues Lied und ich glaube auch eines meiner Lieblingslieder des neuen Albums entstanden.”
Am 19. März beginnt die Geht’s noch-Tour in Münster.
19.03.26 Münster, Café Sputnik
20.03.26 Erfurt, Museumskeller
21.03.26 Hannover, Lux
22.03.26 Hamburg, Knust
26.03.26 Nürnberg, MUZ
27.03.26 Plauen, Malzhaus
28.03.26 Esslingen, Kulturzentrum Dieselstraße
29.03.26 Bad Kötzting, Bahnhof
08.04.26 Halle, Objekt 5
09.04.26 Görlitz, Kühlhaus Görlitz
10.04.26 München, Milla
11.04.26 Magdeburg, Moritzhof
17.04.26 Köln, Subway
08.05.26 CH-Luzern, Konzerthaus Schüür
10.05.26 CH-Zürich, Kaufleuten
Text: Pressemitteilung
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