American Football – Midwest-Emo-Ikonen mit Konzerten in Deutschland diesen Sommer!

Die Midwest-Emo-Ikonen American Football kündigen heute eine Welttournee für 2026 an. Die Band wird im Mai dieses Jahres für vier Monate auf Tour gehen und Konzerte in den Vereinigten Staaten, Europa, Großbritannien und Kanada geben. Weitere Termine werden noch bekannt gegeben. Die Tour ist die erste vollständige Konzertreihe von American Football seit ihrer LP1 25th Anniversary Tour 2024 und läutet ein neues Kapitel für die Band ein, die nun auf das Jahr 2026 blickt.

Als Reaktion auf die tödliche Gewalt und Einschüchterung im ganzen Land, die durch die ICE provoziert wurde, wird American Football in Zusammenarbeit mit PLUS1 1$ / 1£ / 1€ von jedem verkauften Ticket der Tour an Safe Passage International & The Illinois Coalition for Immigration & Refugee Rights spenden, zwei wichtige Organisationen, die sich für die Rechte von Einwanderern einsetzen und Deportierte, Migranten und Flüchtlinge unterstützen.

Bevor American Football weltweit als eine der prägenden Säulen des „Midwest Emo“-Genres bekannt wurden, waren sie eine bescheidene Indie-Rock-Band aus dem Umfeld der University of Illinois. Angeführt von Mike Kinsella (Gründungsmitglied von Cap’n Jazz, ursprünglich Schlagzeuger, später Sänger und Gitarrist), gemeinsam mit Steve Holmes (Gitarre) und Steve Lamos (Schlagzeug / Trompete), ließ sich die Band Anfangs von Künstlern wie Steve Reich, Tortoise und The Sea and Cake inspirieren.

In dieser frühen Phase spielten American Football kaum mehr als ein Dutzend, meist spärlich besuchte Konzerte, bevor sich ihre Wege zunächst trennten. Mit dem nahenden Studienabschluss und dem Übergang ins Erwachsenenleben hinterließ die Band ein letztes Geschenk: ihr selbstbetiteltes Debütalbum, das im September 1999 beim lokal gegründeten Label Polyvinyl Record Co. erschien. Was sich in den folgenden fünfzehn Jahren daraus entwickeln sollte, wurde zur Legende der Rockgeschichte: Über Mundpropaganda, Message Boards, Mixtapes, gebrannte CDs und File-Sharing-Plattformen wuchs der Mythos einer nahezu unbekannten Band – mit einem unscheinbaren Haus auf dem Albumcover – zu etwas weit Größerem heran.

2014 folgte schließlich die vielbeachtete Reunion, ausgelöst durch eine stetig wachsende Fangemeinde. Mit der Erweiterung zum Quartett durch Bassist und Multiinstrumentalist Nate Kinsella (Mikes Cousin) veröffentlichte die Band zwei weitere, ebenso gefeierte selbstbetitelte Alben in den Jahren 2016 und 2019. Dabei entwickelten sie ihren zeitlosen Sound behutsam weiter, hin zu Einflüssen aus Post-Rock, Post-Punk und experimentelleren Klangwelten. Kollaborationen mit geschätzten Weggefährt:innen und Fans wie Hayley Williams (Paramore), Rachel Goswell (Slowdive) oder Ethel Cain unterstrichen diese Entwicklung. Medien wie Alternative Press, The FADER, GQ, The Guardian, KEXP, NME, NPR Music, Rolling Stone und Vulture zählen American Football zu den wichtigsten Künstler:innen ihrer Generation.

Von Pitchfork als „das einflussreichste Album des Genres“ bezeichnet, feierten American Football in den vergangenen zwei Jahren das 25-jährige Jubiläum ihres Debüts – gemeinhin als „LP1“ bekannt – mit einer weltweit ausverkauften Tournee. Begleitend erschien eine remasterte Edition des Albums, ein Tribute-Album mit Coverversionen befreundeter Künstler:innen, das erste Live-Album der Band sowie ein Konzertfilm zur Entstehung der Aufnahme.

Mit jüngsten Tourneen in Regionen, die sie zuvor nie besucht hatten, erreichte die Band zudem eine neue Generation von Fans. Viele von ihnen waren nie im amerikanischen Mittleren Westen – und doch teilen sie jene emotionale Verbindung zu seiner Weite, seiner Melancholie und seinem kreativen Nährboden. Und während sich der Frühling 2026 nähert, kündigt sich auch neues Wachstum an …

++ Live in Deutschland ++

20.06. – Stuttgart @ Im Wizeman
21.06. – Köln @ Die Kantine

Text: Pressemitteilung

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