Jennifer Rostock veröffentlichen Single „Alles anders“ – eine Hymne auf eine Freundschaft, die 25 Jahre, 6 Alben und 8 Jahre Pause überstanden hat ** Album „Alles muss man selber hassen“ erscheint am 29. Januar 2027.
Blaue Lippen, Wodka-E, erste Küsse, letzte Busse. Nächte, in denen man Pläne für ein ganzes Leben schmiedet, obwohl man nicht einmal weiß, wie man nach Hause kommt. Vieles davon liegt 25 Jahre zurück, manches fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Und während aus manchen Freunden längst „Freunde von früher“ geworden sind, gibt es Menschen, bei denen die Zeit erstaunlich wenig ausrichten kann.
Jennifer Weist und Joe Walter sind füreinander solche Menschen.Genau davon erzählt „Alles anders“, die neue Single von Jennifer Rostock.Jennifer und Joe kennen sich seit dem Kindergarten und machen seit ihrem 12. Lebensjahr gemeinsam Musik. Damals schrieben und produzierten sie ihre ersten Songs, heute bilden sie das kreative Zentrum einer Band, die sechs Studioalben, große Charterfolge und Hunderte Konzerte hinter sich hat.
Dann folgten acht Jahre Pause.
Als sie sich schließlich wieder zusammensetzten, um Jennifer Rostock zurückzubringen, zeigte sich schnell: Dort, wo es zählt, hatte sich nichts verändert.Sie teilten noch immer dieselbe Vorstellung davon, wie sie Musik schreiben, spielen und leben wollten. Aus dieser Erfahrung ist eine Hymne auf die Freundschaft entstanden. Eine Freundschaft, die in einer Welt begann, die für sie keinen Platz bereithielt.
Auch die Zukunft schien für andere gemacht: „So viele Türen sind uns verschlossen geblieben.“ So what: „Wir sind mit Räuberleiter durch die Fenster gestiegen.“ Wenn der Haupteingang versperrt war, nahm man eben die Hintertür.
Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Auch wenn über die Jahre naturgemäß ein Stück der jugendlichen Unbekümmertheit verloren ging: „War Leben leichter oder war’s nur leicht, es leichter zu nehmen?“
Darin liegt die leise Melancholie von „Alles anders“: im Wissen, dass manche Tage und Nächte nicht wiederkommen. Die Produktion greift die Tiefe und Nostalgie der Erinnerungen auf, von denen der Song erzählt.
E-Gitarren ziehen weite Bögen, warme Klavierklänge und funkelnde Melodien tauchen die Lyrics in spätes Sonnenlicht, während das Schlagzeug noch etwas von jener Proberaum-Rauheit bewahrt, mit der bei Jennifer Rostock alles begann.
Jennifer Weist legt viel Gefühl in ihre Stimme und führt den Song durch seine emotionalen Höhen und Tiefen, bevor sich die Melodie im Refrain weit öffnet.
So klingt „Alles anders“ nach Aufbruch und Rückschau zugleich – und nach einer Freundschaft, die sich verändert hat, ohne ihren Kern zu verlieren:
„Doch die, die bis hier geblieben sind, die bleiben für immer.“
Jennifer Rostock kommen zurück, weil sie noch immer daran glauben, dass Musik Menschen bewegen kann. Dass man gemeinsam etwas verändern kann. Denn der gesellschaftliche Ton ist rauer geworden.
Rechtsruck, Queer-Feindlichkeit, Misogynie, digitale Dauerempörung, politische Müdigkeit – all das bildet den Hintergrund einer Gegenwart, die wieder nach klaren Stimmen verlangt.
„Alles muss man selber hassen“ erscheint am 29. Januar 2027.
Für das Comeback hat sich die Band auch personell neu aufgestellt.
Neben Jennifer Weist, Keyboarder Joe Walter und Schlagzeuger Christopher Kohl gehören inzwischen Gitarrist Elmar Weyland und Bassistin Josi Hille zur Besetzung.
Im kommenden Frühjahr startet die neue Tour – mit neuen Songs und reichlich Material aus inzwischen fast zwei Jahrzehnten Bandgeschichte.
Alles muss mal selber hassen Tour 2027
15.04.27 WIESBADEN, Schachthof (ausverkauft)
16.04.27 KÖLN, Palladium (ausverkauft)
17.04.27 HAMBURG, Sporthalle
22.04.27 ZÜRICH, Volkshaus
23.04.27 MÜNCHEN, Zenith
24.04.27 WIEN, Gasometer
28.04.27 HANNOVER, Swiss Life Hall
29.04.27 ERFURT, Messehalle
30.04.27 DRESDEN, Alter Schlachthof (ausverkauft)
06.05.27 ROSTOCK, Moya
07.05.27 LEIPZIG, Haus Auensee (ausverkauft)
08.05.27 BERLIN, Velodrom
Text: Pressemitteilung