Die Musik von Angus & Julia Stone scheint auf ihrer ganz eigenen, verträumten Wellenlänge zu schweben. Vielleicht rührt diese Wirkung von der geheimnisvollen Verbindung her, die aus der gemeinsamen Geschichte von Bruder und Schwester erwächst – oder vielleicht liegt es an etwas Tieferem, etwas in ihrer DNA, das sich so oft in der Musik von Familienbands manifestiert.
Ihr kommendes Album „Karaoke Bar“ markiert einen weiteren Entwicklungsschritt in der gemeinsamen Geschichte des Duos aus Songwriting, Aufnahme und Produktion. Es ist eine lebendige Sammlung von Songs, die aus weltweiten Abenteuern hervorgegangen sind und den Geist jener Orte, Menschen und Momente in sich tragen, die zu ihrer Entstehung inspiriert haben. Mit „Karaoke Bar“ schlagen sie ein weiteres Kapitel auf: ein Album, das sich der Lebensfreude verschreibt.
Der Titelsong „Karaoke Bar“ entstand auf der griechischen Insel Hydra, nur wenige Häuser von Leonard Cohens ehemaligem Wohnsitz entfernt. „Es war eine magische Zeit auf einer der eigenwilligsten und schönsten Inseln, die wir je besucht haben“, erinnert sich Angus. Zwischen Schwimmeinheiten in der Ägäis und nächtlichen Songwriting-Sessions fanden die Geschwister einen Sound, der die verspielte Vertrautheit eines Abends einfängt, an dem man gemeinsam mit Freunden und Fremden singt. Julia ergänzt: „Ein Abend in einer Karaoke-Bar kann so viel Schönes bereithalten. Jeder hat die Chance, gehört zu werden. Und oft ist es mehr als das – es ist ein Moment echter Verbundenheit. Wir singen gemeinsam mit einem Raum voller Fremder, und die Dinge, die uns im Alltag normalerweise trennen, fallen von uns ab.“
Auch andere Titel haben ihre ganz eigenen, bemerkenswerten Geschichten. „Monroe“ entstand in den Miraval Studios in Frankreich – jenem legendären, ursprünglich in den 1970er Jahren erbauten Aufnahmestudio, in dem einst Pink Floyd, The Cure und AC/DC Alben produzierten. Das kürzlich von Brad Pitt restaurierte Miraval bot den Stones eine seltene freie Woche zwischen ihrer Europa- und US-Tournee, um sich ganz dem kreativen Prozess zu widmen. „Es war unglaublich“, erinnert sich Angus, „an diesem Ort zu sein, umgeben von so viel Geschichte.“
„Celestial Bodies“ wiederum legte wohl den weitesten Weg zurück: Der Song nahm seinen Anfang auf Hydra (in einer Nacht, als der Saharastaub den Himmel rot färbte), führte über Miraval und kehrte schließlich nach Hause zurück – in Angus’ „Sugarcane Mountain Studio“ im Hinterland von New South Wales. Dort fing das Duo – unterstützt von weiteren Mitwirkenden – eine pulsierende Energie ein, die sich unter den lyrischen Rätseln darüber bewegt, worum es bei diesem Leben eigentlich geht.
Ihre aktuelle Single „The Cherry Farm“ handelt von Erinnerung, Verlust und dem Verstreichen der Zeit; untermalt von einem treibenden „Four-to-the-Floor“-Beat, feiert der Song die Freude am Zurückblicken auf das, was einmal war.
Auf der gesamten Platte teilen sich Angus und Julia den Gesang – mal Zeile für Zeile, mal unisono oder in Harmonie. Die musikalische Produktion erweckt die Lieder zum Leben und trifft Entscheidungen, die die Geschichte jedes Songs auf jene Weise unterstreichen, die Angus & Julia so meisterhaft beherrschen. Textlich wie musikalisch lassen sie ein Gefühl lebendig werden, das wir alle kennen, aber ohne Musik kaum greifen können – eine Mischung aus Nostalgie, Melancholie und dem Erleben des Augenblicks. Ein Portal zu einem echten Lebensgefühl.
Text: Pressemitteilung
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