THE TALLEST MAN ON EARTH * NEUES ALBUM „JUST BEYOND ENDLESS MOUNTAIN“ AB 09. OKTOBER! * NEUE SINGLE “DELIVER ME FROM TRYING”

Seit fast zwanzig Jahren tourt der schwedische Singer-Songwriter Kristian Matsson als „The Tallest Man on Earth“ um die Welt und hat sich damit einen einzigartigen Platz in der zeitgenössischen Folkmusik erobert. Doch sein neues Album „Just Beyond Endless Mountain“ – das am 9. Oktober bei Anti-Records erscheint und dessen Cover ein atemberaubendes Porträt des legendären Fotografen Anton Corbijn ziert – stellt diese Perspektive auf stille Weise auf den Kopf. Nachdem Matsson vor einigen Jahren in seine Heimat Dalarna in Mittelschweden zurückgekehrt war, hörte er sich plötzlich wieder jene Musik an, die er jahrelang hinter sich lassen wollte: die Polkas, die alten Feldaufnahmen und die Klänge der lokalen Traditionen, die ihn seit seiner Kindheit umgeben hatten. Das Ergebnis ist keine Rückkehr in die Vergangenheit, sondern ein Schritt in neues musikalisches Terrain. Die schwedische Volksmusik hat seine Melodien, seine Stimme und seine Art, Songs zu schreiben, neu geprägt.

Etwa in der Mitte des Albums bilden treibende Gitarren und kraftvolles Schlagzeug den Hintergrund für die heute erschienene neue Single „Deliver Me from Trying“, während verzerrte Vocals die Sehnsucht nach Loslassen zum Ausdruck bringen. „Als ich mir das noch einmal angehört habe, dachte ich: ‚Ja … okay. Gut gemacht, Kristian. Du wusstest da eigentlich gar nicht so recht, was du da gemacht hast.“ „Deliver Me from Trying“ – lass mich einfach aufhören, es zu versuchen. Diese Zeile ist mir einfach so eingefallen, und erst später wurde mir klar, was sie bedeutete. Sie sagt viel darüber aus, wo ich damals stand.“

Dalarna ist der Ort, an den die Schweden immer wieder zurückkehren, um sich mit ihrer Vergangenheit zu verbinden – im Guten wie im Schlechten. Hier wuchs Matsson in den 1980er- und 1990er-Jahren auf, umgeben von Geigenspielern und Volkstänzern, Blockhütten und blumengeschmückten Mittsommerbäumen.

Matsson ließ sich jedoch nicht so leicht einfangen. Er gründete Indie-Bands, tobte wie Iggy Pop über die Bühne und verbrachte seine Winter mit Snowboarden. Seine jugendliche Liebe zum wilden Rock wich einer Leidenschaft für amerikanischen Blues und Folk. Dann kam der Durchbruch: ausgedehnte Tourneen, Festivalbühnen, ein stetig wachsendes Publikum, immer ambitioniertere Aufnahmen, der Umzug nach Amerika und das ständige Hin und Her zwischen Soloauftritten und dem Wunsch nach einer kompletten Band an seiner Seite, sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Zwanzig turbulente Jahre sind vergangen, seit er seine erste EP veröffentlicht hat.

Doch als er endlich zur Ruhe kam, änderte sich etwas. Ein neues Kapitel begann. Dalarna wurde im wahrsten Sinne des Wortes zu seiner Heimat. Und dann kaufte er sich noch mehr Instrumente. Die Geige – ein Instrument, zu dem er seit seiner Kindheit ein kompliziertes Verhältnis hatte – fand wieder Eingang in sein Leben. Zögerlich griff er dazu, war aber schon bald davon besessen. Heute eröffnet er seine Konzerte mit einer Polska von Pål Olle aus Östbjörka.

„Irgendwann hatte ich diese kindische Abneigung gegen das gesamte kulturelle Erbe entwickelt, mit dem ich aufgewachsen bin“, erklärt Matsson. „Aber jetzt lebe ich wieder hier. Ich habe unglaublich viel gelesen – nicht nur über die Musik, sondern auch darüber, wie die Menschen früher tatsächlich gelebt haben. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum sich dieses Album mehr nach mir anfühlt als alles, was ich bisher gemacht habe. Dieses Album hat wirklich einen Ursprung.“

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Text: Pressemitteilung

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