Der irische Songwriter, Sänger und Producer Christian Cohle hat seine neue Single “Venus” veröffentlicht: eine düster-atmosphärische Meditation über Mythologie, Begehren und emotionale Abhängigkeit. Das ist der neuste Vorgeschmack auf sein kommendes Album „Queen of Ashes“, das am 16. Oktober 2026 erscheint.
Inspiriert von Venus als mythologischer Verkörperung von Liebe und Anziehung, zeigt Cohle die Göttin nicht als makellose Idealfigur, sondern als Naturgewalt: göttlich, verführerisch und beinahe räuberisch. Im Verlauf des Songs nimmt sie zunehmend spinnenhafte Züge an: Sie jagt nicht, sondern zieht an. Ihre Schönheit liegt gerade in dieser stillen, unheimlichen Macht. Zeilen wie „Venus’ virtue she bites and bites“ oder „I kept your voice in a vial“ kreisen um die Frage, wie Liebe zu etwas werden kann, das man bewahrt, verehrt und dem man sich freiwillig hingibt – selbst dann, wenn es beginnt, einen zu verunsichern oder innerlich aufzulösen.
Musikalisch verdichtet „Venus“ viele der Themen, die auch „Queen of Ashes“ prägen. Cohle wird dabei erneut von seinem Freund und langjährigen Kollaborateur Renaud Gabriel Pion begleitet, der bereits auf Cohles letztem Album „WETLANDS“ umfangreich zu hören war und hier mit eindrucksvollen Alto- und Tenor-Saxophon-Performances zurückkehrt. Dazu legt Alex Reeves von Elbow einen hypnotischen Beat unter den Song, der dessen zentrale Idee trägt: das Davonlaufen vor – und zugleich Aushalten von – der Leere, die zurückbleibt, wenn eine Liebe beinahe mythologische Ausmaße annimmt.
„Venus“ macht genau diese Ambivalenz hörbar: Liebe erscheint hier weder gut noch böse, sondern als Kraft, die größer ist als man selbst. Eine mythologische Figur wird zur Projektionsfläche für sehr persönliche Erfahrungen – ein Ansatz, der sich durch Christians kommendes Album „Queen of Ashes“ zieht. Zwischen Intimität und Mythos, Sehnsucht und Bedrohung, Hingabe und Kontrollverlust zeigt „Venus“ Christian Cohle einmal mehr als Künstler, der emotionale Extreme in cineastische, atmosphärische Popmusik übersetzt.
Mit seinem markanten schwarz-blauen Haar, New-Romantic-Ästhetik und cineastischem Songwriting zählt Christian Cohle zu den spannendsten neuen Stimmen zwischen Avant-Pop und Alternative. Inspiriert von Künstler:innen wie Talking Heads, LCD Soundsystem, David Bowie, Future Islands, The War on Drugs und Roxy Music erschafft er einen Sound, der rohe Bandenergie mit filmischer Atmosphäre verbindet. Für seine bisherigen Veröffentlichungen erhielt Cohle bereits Support von Medien wie MOJO, Clash und The Irish Times sowie Airplay bei BBC 6 Music, France Inter und RadioEins. Sein 2023 erschienenes Album „WETLANDS“ wurde unter anderem von C-Heads, KALTBLUT Magazine, Notion und Decoded aufgegriffen und festigte seinen Ruf als außergewöhnliche Stimme im alternativen Pop-Kosmos.
Text: Pressemitteilung
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