Die Rock’n’Roll-Band C.O.F.F.I.N (Children Of Finland Fighting In Norway) von Sydneys Northern Beaches kündigt ihr sechstes Studioalbum Out In Oslo an, das am Freitag, den 18. September, über p(doom) Records erscheinen wird. Zeitgleich veröffentlicht die Band die neue Single „Think Bad“ samt begleitendem Musikvideo.
Nach der im vergangenen Monat erschienenen Single „Sleep In It“ – ihrer ersten Veröffentlichung über King Gizzard & The Lizard Wizard’s p(doom) Records – tauchen C.O.F.F.I.N mit „Think Bad“ noch tiefer in ihre Interpretation von Rock’n’Roll ein. Dabei tauschen sie einen Teil ihrer charakteristischen Wall-of-Sound-Wucht gegen einen groovigeren Midtempo-Sound mit der rauen Härte von ZZ Top.
Schlagzeuger und Sänger Ben Portnoy sowie Produzent Declan Mehrtens (Amyl and The Sniffers) legten bei den Aufnahmen bewusst Wert darauf, die individuellen Spielweisen und das harmonische Zusammenspiel der Gitarristen Aaron Moss und Abijah Rado hervorzuheben. Gleichzeitig zollt der Song den dreckigen, kompromisslosen Sounds von Sydneyer Underground-Pionieren wie Beasts Of Bourbon Tribut. Auf dem neuen Album setzt die Band verstärkt auf Gitarreneffekte: Das schmutzige Eröffnungsriff wird von einem halb geöffneten Wah-Wah-Pedal, übersteuerten Sounds und verzerrten Klangflächen getragen, bevor der Song in eine der bislang aufwendigsten Produktionen von C.O.F.F.I.N übergeht. Die klangliche Atmosphäre aus Zynismus und Hässlichkeit spiegelt sich auch in Ben Portnoys Texten wider, die von einer apathischen Figur erzählen, die auf einen düsteren mentalen Zustand reagiert.
Ben erklärt: „Think Bad beschreibt, wie Negativität als Antrieb genutzt werden kann. Es geht darum, schwierige Gedanken als Kompass zu verwenden und sich daran zu erinnern, dass nicht alles, was sich gut anfühlt, auch gut für einen ist. Gleichzeitig geht es um die Erkenntnis, dass das gemeinsame Gewicht von Zynismus und rücksichtslosem Verhalten die größten Verluste verursachen kann.“
Im begleitenden Musikvideo, bei dem Ben Portnoy Regie führte, zelebriert die Band den absurden Humor: Als Cowboy-Outlaws ziehen sie durch Sydneys Luna Park. Ben erzählt: „Die Stimmung des Songs ist ziemlich düster und unsozial. Deshalb wollte ich, dass das Video genau das Gegenteil vermittelt – ein bisschen Albernheit, und Cowboys völlig außerhalb ihres eigentlichen Kontexts schienen dafür perfekt. Wir haben Kameras heimlich in unseren Hosen auf die Fahrgeschäfte geschmuggelt und wurden gebeten, unsere Gesichtsbedeckungen herunterzuziehen, damit wir den anderen Besucher*innen keine Angst machen. Plastikpistolen schienen im gesamten Park erlaubt zu sein … Eine Kamera gibt einem die Erlaubnis, spielerisch zu sein. Allein ihre Anwesenheit verwandelt die Umgebung in eine Bühne, und unser Ausdruck passt sich dem sofort an. Dieses Video zeigt uns als Band in unserer ursprünglichsten Form – Freunde, die einfach gemeinsam Spaß haben.“
Jason Whalley (Frenzal Rhomb) produziert wurden, präsentiert Out In Oslo C.O.F.F.I.N so facettenreich und ausgefeilt wie nie zuvor. Ohne die rohe Energie und den rauen Charakter zu verlieren, für die die Band bekannt ist, erweitert das Album ihr klangliches Spektrum um größere Dynamik, vielschichtigere Texturen und einige ihrer bislang abenteuerlichsten Songkompositionen. Musikalisch knüpft die Band an die traditionsreiche und unverfälschte Linie von Acts wie Coloured Balls, The Angels und AC/DC an, filtert diese Einflüsse jedoch durch ihre eigene Perspektive aus Sydneys Northern Beaches. Dabei beschäftigen sich die Songs mit Themen wie australischer Identität, Gemeinschaft, Umweltbewusstsein, Ungerechtigkeit und Australiens Verhältnis zum Rest der Welt.
Nachdem C.O.F.F.I.N bereits mit Bands wie Amyl and The Sniffers, Viagra Boys und King Gizzard & The Lizard Wizard die Bühne geteilt haben, haben sich ihre unermüdliche Neugier, ihre Arbeitsmoral und ihr kompromissloses Engagement für ihre Musik von einer aufstrebenden Band aus Manly zu einem der angesehensten zeitgenössischen Rock’n’Roll-Exporte Australiens entwickelt. Ihr letztes Studioalbum Australia Stops, das 2023 erschien, wurde für einen ARIA Award in der Kategorie „Best Hard Rock / Heavy Metal Album“ nominiert und gewann zudem einen National Live Music Award als „Best Hard Rock / Heavy Album“.
Im Laufe des Julis wird außerdem die Dokumentation 10,000 Miles From Oslo (präsentiert von Up) in Kinos in Melbourne, Sydney, Europa, Großbritannien und Nordamerika gezeigt. Der Film begleitet die Band über einen Zeitraum von 20 Jahren – von ihren Anfängen als Teenager bis hin zur Entstehung ihres neuen Albums. Im Mittelpunkt stehen langjährige Freundschaften: von den Gründungsmitgliedern Ben Portnoy und Abijah Rado, die bereits im Alter von zwölf Jahren gemeinsam Musik machten, bis hin zu den später hinzugekommenen Aaron Moss und Steven „Kosty“ Kostogiannis. Das neue Album Out In Oslo ist sowohl eine Feier dieses gemeinsamen Weges als auch der Beginn eines neuen Kapitels.
Begleitend zur Ankündigung der Dokumentation gab C.O.F.F.I.N außerdem eine Europa- und UK-Tour für November und Dezember bekannt.
C.O.F.F.I.N TOURTERMINE:
17.11. Bristol, Exchange
18.11. Manchester, YES
19.11. Nottingham, Bodega
20.11. London, MOTH Club
21.11. Brussels, Tough Enough
22.11. Amsterdam, Bitterzoet
23.11. Hamburg, Molotow
25.11. Stockholm, Debaser Nova
26.11. Oslo, Vaterland AUSVERKAUFT
27.11. Oslo, Norway, Vaterland AUSVERKAUFT
28.11. Gothenburg, Sweden, Monument
29.11. Copenhagen, Stengade
30.11. Berlin, Cassiopeia
01.12. Karlsruhe, Alte Hackerei
02.12. Cologne, Gebäude9
03.12. Rotterdam, Rotown
04.12. Paris, Point Ephemere
05.12. Le Havre, Tetris
Text: Pressemitteilung
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