Eartheater ist das Projekt von Alexandra Drewchin – Komponistin, Produzentin, Sängerin und Multiinstrumentalistin – und eine der eigenständigsten Künstlerinnen im Spannungsfeld von experimenteller Elektronik, Art-Pop, akustischen Texturen und visuell starkem, fashion-nahem Storytelling. Ihr neues, siebtes Studioalbum „Heavenly Body: If I’m The Bottle You’re The Message“ ist nach der Geburt ihrer Tochter entstanden und beschäftigt sich mit Mutterschaft, Körper, Transformation und Intimität – allerdings nicht im klassischen Singer-Songwriter-Sinne, sondern in einer sehr eigenen, körperlichen, futuristischen und mythologischen Klangsprache.
Es geht um den schwangeren Körper als Gefäß, um Identität im Wandel, um Verletzlichkeit, Begehren, Stärke und Selbstwerdung. Gerade deshalb könnte sie aus meiner Sicht sehr spannend für ein Porträt oder Gesprächsein: als Künstlerin, die Mutterschaft nicht als Rückzug oder Softness erzählt, sondern als radikale Form von Transformation – und dabei eine eigene Ästhetik zwischen Club, Avantgarde, Pop, Mode und Performance entwickelt hat.
Auch kulturell ist sie gerade sehr präsent: Sie hat zuletzt zu FKA twigs’ „EUSEXUA“ beigetragen, mit Künstler:innen wie Shygirl, Sega Bodega, Oklou und Alarm Will Sound gearbeitet und bewegt sich selbstverständlich zwischen großen Bühnen, Museen, Punk-Häusern und Fashion-Kontexten. Chanel hat ihre Musik bereits mehrfach in Shows verwendet, ebenso tauchte ihre Musik im Kontext von Dior, Proenza Schouler und Mugler auf.
Text: Pressemitteilung
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