Was, wenn deine Eltern dich so sehen oder darstellen, wie du überhaupt nicht bist? Genau darum geht es in der neuen Single „Bild von mir” von Mine, die diesen Freitag erscheint. Der Song beschreibt den Moment, in dem man merkt, dass die Familie ein Bild von einem gezeichnet hat, dem man selbst viele Jahre lang gefolgt ist. Für den Track hat sich Mine Unterstützung der Newcomerin ELEO geholt.
Nicht nur als bloße Beobachterin, sondern als eine ihrer aktivsten Gestalterinnen ist Mine aus der deutschen Musiklandschaft seit über einem Jahrzehnt nicht mehr wegzudenken. Die Stuttgarterin zaubert intensiven Art Pop im Chamäleon-Modus, verkuppelt Electro und Rap, Vocal Jazz mit (kammer)orchestralen Arrangements und klingt dabei immer anders, immer neu, immer unverbraucht. Von den doppelbödigen Durchhalteparolen auf „Das Ziel ist im Weg“ (2016) über das introspektiv eklektische „Klebstoff“ bis zum herzzerreißenden Lieder-Kaleidoskop „BAUM“ (2024) veröffentlicht Mine über die Jahre Alben von ungeahnter Tiefe, die sich durch mutige Experimentierlust und enormes kompositorisches Knowhow auszeichnen. Dass es dafür Awards regnet und sie immer wieder mit Rap-Größen wie Fatoni, Edgar Wasser oder Samy Deluxe kollaboriert, gerät da schon fast in den Hintergrund – selbst wenn der Einfluss von Mine auf die hiesige Popkultur unbestritten bleibt. Und doch: losgelöst von den Auszeichnungen und Erwartungshaltungen ist das Faszinierende an dieser Musik gerade die konsequent progressive Neuerfindung einer Künstlerin, der es abseits der Trendblasen, fernab der Hypes um ihr völlig eigenes Ding geht.
Text: Pressemitteilung
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