Django Django kündigen heute ihr sechstes Studioalbum „Doveland“ an, das am 6. November via Clouds Hill erscheinen wird. Gemeinsam mit der Ankündigung veröffentlicht die Band die erste Single des Albums, „Cameos“. Eine reflektive Einleitung zu ihrem bislang persönlichsten, wärmsten und fokussiertesten Werk.
Der Albumtitel „Doveland“ entstammt einem Online-Mythos über eine angeblich verschwundene Kleinstadt namens Doveland im amerikanischen Mittleren Westen. Manche Menschen glauben, dort gelebt zu haben, und besitzen sogar Souvenirs als Beweis, doch auf keiner Karte ist Doveland zu finden. Die Erklärungen reichen von Erdfällen über Militärexperimente bis hin zu kollektiver Amnesie. Wahrscheinlicher ist, dass die Stadt nie existiert hat. Die mysteriöse Siedlung ist zwar nicht das eigentliche Thema des Albums, doch die Idee, einen unmöglichen Ort zu suchen, wurde zum Anstoß für das Werk.
„Doveland“ erschließt neues Territorium, fernab des rastlosen, Genre-springenden Genies, das seit dem mit dem Mercury Prize nominierten und Platin-zertifizierten Debütalbum von 2012 ihr Markenzeichen ist. „Nach vier Alben, auf denen alles möglich war, langweilten wir uns langsam“, ergänzt David Maclean. „Also sind wir zurück zu den Grundlagen gegangen.“
Für diesen Prozess unternahm die Band ausgedehnte Aufnahmesessions in der deutschen Provinz. Zusammen mit Produzent Nick McCarthy (Gründungsmitglied von Franz Ferdinand) sowie Komponistin und Produzentin Polly Ester.
Das Album ist zwar eine Übung der Vorstellungskraft, die Lieder aus Träumen und Mythen beschwört, doch diese 12 Tracks sind auch im Leben derer verwurzelt, die sie geschrieben haben. In einigen ihrer schwierigsten Erfahrungen. Während der Arbeit an Doveland verlor Maclean seine ältere Schwester, und Jimmy Dixon verlor seinen Vater.
„Cameos“, die Single, die gemeinsam mit der Ankündigung von Doveland veröffentlicht wird, greift diese Themen von Trauer, Isolation, Erinnerung und der Flüchtigkeit menschlicher Verbindungen auf. „Wie ein Großteil des Albums sind die Texte viel introspektiver und handeln davon, durch die Trauer zu reisen und wie wichtige Menschen nur für einen Teil deiner Geschichte da sind“, sagt Dixon.
Er erklärt: „Ich las gerade Concrete Island von J.G. Ballard, und der Begriff ‚Cameos‘ schien wie eine treffende Zusammenfassung einer Person, die eine Rolle in einer größeren Geschichte spielt. Im Kontext der Doveland-Welt, von jemandem, der nach einer Idee von einem Ort sucht, ergab das einen Sinn.“
Django Django sind eine Band, die für ihre grenzenlose Erfindungskraft und ihren Genre-übergreifenden Geist gefeiert wird und seit mehr als einem Jahrzehnt ihren Sound in unerwartete Gefilde treibt. Mit Doveland bündeln sie diese Abenteuerlust zu ihrem bislang konzentriertesten Statement.
Django Django sind: Dave Maclean, Jim Dixon, Vincent Neff, Tommy Grace.
Das Albumcover ist eine Zusammenarbeit mit dem Muttter-Tochter-Mudlarking-Duo Northern Mudlarks. Es besteht aus historischen Fundstücken, die die beiden an Flussufern in den schottischen Borders gesammelt und anschließend zu Kollektionen zusammengestellt haben.
Text: Pressemitteilung
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