Die Kultur des Selfies: In den letzten Jahren ist sie etwas aus dem Fokus geraten – bei all den bewegten Reels, Shorts und Stories in den Timelines. Aber klar, die sind meist auch aus der Selfie-Perspektive gedreht. Die Selfies haben quasi laufen gelernt.
Wie diese Kameraperspektive unsere Kultur beeinflusst hat, werden Forscher:innen mit etwas Abstand in zwei bis drei Generationen herausfinden. Wir sind halt alle noch mitten im Dreh! So lange singt uns Olafur Mowa sein schönes Song-Drama „Selfie at the beach“.
Ein Lied voller Sehnsüchte und surrealer Verschiebungen, wenn Olafur singt: „I found a selfie on the beach – and my face was in her hand…“. Die Lyrics können auch horror-mäßig gelesen werden. Aber so genau wollen wir es vielleicht auch gar nicht wissen.
„I build this house, so it burns well / to take a picture, a song to sell“, heißt es weiter mit Blick auf all die Chronist:innen ihres eigenen Dramas. So geht Pop 2026.
Im Video sehen wir Olafur Mowa mit seiner Live-Band GiGi Blow, die ihn selbstverständlich auch auf Solopfaden begleitet, eine Live-Version performen. Kein Strand in Sicht. Auf dem Cover übrigens auch nicht.
Text: Pressemitteilung
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